Der mutmaßliche Todesschütze von Bad Friedrichshall ist in Untersuchungshaft. Dies teilte die Polizei auf Anfrage mit. Dem 52-jährigen Deutschen wird zweifacher Mord und versuchter Mord vorgeworfen. Er soll am späten Dienstagnachmittag in einer Maschinenbaufirma in Bad Friedrichshall bei Heilbronn zwei Kollegen erschossen und einen dritten Mann lebensgefährlich verletzt zu haben. Der mutmaßliche Schütze wurde noch am Dienstagabend festgenommen. Der Todesschütze von Bad Friedrichshall besaß demnach legal eine Waffe. Wie ein Sprecher der Polizei bestätigte, war der mutmaßliche Täter, ein 52-jähriger Deutscher, Mitglied eines Schützenvereins. Zuvor hatte die «Heilbronner Stimme» darüber berichtet. Nach Angaben der Polizei waren zum Zeitpunkt der Tat 25 Menschen in dem Firmengebäude. Der Schütze kam maskiert und floh nach den Schüssen. Er war nach einer stundenlangen Flucht von Spezialeinsatzkräften in Seckach im Neckar-Odenwald-Kreis gefasst worden. Sein Motiv war zunächst unklar. Am Morgen danach waren noch viele Fragen offen. Spurensicherer untersuchten am Mittwoch Tatort und den Ort der Festnahme. Bei der Firma ruhte die Arbeit. «Betrieb ist heute, Mittwoch 08.01.2025 geschlossen», hieß es an einem Zettel am Eingang des Industriebetriebs. Bad Friedrichshalls Bürgermeister Timo Frey (CDU) erreichte die Nachricht im Rathaus. Am Tatort zeigte er sich erschüttert. Die Tat lasse ihn sprachlos und fassungslos zurück, sagt er. Es sei ein schockierendes Geschehen.Täter hatte legale Waffe
Motiv unklar
Spurensicherung vor Ort
Entsetzen vor Ort
Bildnachweis: © Bernd Weißbrod/dpa
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Mutmaßlicher Todesschütze von Friedrichshall in U-Haft
Er soll zwei Kollegen erschossen und einen weiteren lebensgefährlich verletzt haben. Nun ist ein 52-Jähriger in U-Haft. Wegen Mordes und versuchten Mordes.
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