Nach dem Fund von vier Toten in Klettbach trauern Menschen im Ort um die Opfer. Vor dem mutmaßlichen Tatort legten sie Blumen nieder, stellten Kerzen auf und drückten ihr Mitgefühl in Worten aus. «Wir vermissen dich. Ruhe in Frieden» steht auf einer Kerze vor dem Haus. Teils hielten Menschen vor dem Gebäude inne, wie ein dpa-Fotograf vor Ort beobachtete. Am Freitag fanden Polizisten in dem Haus in Klettbach (Weimarer Land) vier Tote. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Familie mit zwei Kindern. Der Vater war Polizist. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass er seine Frau, die beiden Kinder und anschließend sich selbst umbrachte. Alle vier Leichen wiesen nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft Schussverletzungen auf. Unklar blieb zunächst, ob der Mann seine Dienstwaffe als Tatwaffe benutzte. Die genauen Todesumstände sollen im Laufe der Ermittlungen geklärt werden. Auch zu möglichen Tathintergründen, dem Alter der Frau und der Kinder machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Am Tag nach dem schrecklichen Fund liefen die Ermittlungen weiter. Erneut war die Polizei am Tatort.
Bildnachweis: © David Breidert/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Trauer nach Tat im thüringischen Klettbach
Nach dem Schock folgt die Trauer: In Klettbach drücken Menschen ihr Mitgefühl aus. Vor dem Haus sind Blumen und Kerzen aufgestellt.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 14. Oktober 2026
L757: Verler Straße in Gütersloh kurzzeitig voll gesperrt
Pressemitteilung von Straßen.NRW.
- 21. September 2026
Publikumspreis für „changes“ am Theater Gütersloh
Das Stück „changes“ von Maja Zade erhielt den Publikumspreis in Gütersloh.
- 24. September 2026
Straßenfiffi und verkaufsoffener Sonntag am 27. September in Gütersloh
Am 27. September 2026 bietet Gütersloh von 13 bis 18 Uhr Straßenkunst auf Berliner Platz und Kolbeplatz sowie einen verkaufsoffenen Sonntag.
Neueste Artikel
- 14. Oktober 2026
Von HIV geheilter Patient ist Charité-Mitarbeiter
Der «Zweite Berliner Patient» wurde als einer von 13 Menschen weltweit von HIV geheilt. Ihm wurden Stammzellen einer gesunden Spenderin inklusive ihres Immunsystems übertragen.
- 14. Oktober 2026
Maskierte befreien Häftling aus Arztpraxis
Aus einem Besuch beim Arzt ist in Essen eine spektakuläre Gefangenenbefreiung geworden: Maskierte überwältigten die Bewacher und verhalfen einem 34-Jährigen zur Flucht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. Oktober 2026
Von HIV geheilter Patient ist Charité-Mitarbeiter
Der «Zweite Berliner Patient» wurde als einer von 13 Menschen weltweit von HIV geheilt. Ihm wurden Stammzellen einer gesunden Spenderin inklusive ihres Immunsystems übertragen.
- 14. Oktober 2026
Maskierte befreien Häftling aus Arztpraxis
Aus einem Besuch beim Arzt ist in Essen eine spektakuläre Gefangenenbefreiung geworden: Maskierte überwältigten die Bewacher und verhalfen einem 34-Jährigen zur Flucht.






