Nach dem schweren Unglück mit einer Radfahrgruppe in den Niederlanden, bei dem drei Grundschüler und die Direktorin der Schule getötet wurden, dauern die Ermittlungen gegen den 19-jährigen Unfallfahrer an. Der Polizeigewahrsam für den Festgenommenen wurde verlängert, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Bei ihm handele es sich um den Fahrer des Autos, das am Donnerstag im Westen der Niederlande in eine Gruppe von 14 Schülern und zwei Begleitern raste, die per Fahrrad einen Schulausflug machten. Abhängig von den Ermittlungen werde Anfang nächster Woche entschieden, ob der Autofahrer dem Untersuchungsrichter vorgeführt werde und falls ja, aufgrund welcher Tatvorwürfe. Zum Schutz der Privatsphäre der Betroffenen würden zunächst keine weiteren Angaben zum Stand der Ermittlungen gemacht, so die Staatsanwaltschaft. Der Wagen soll aus einer Kurve geflogen und in die Schulgruppe auf dem Radweg geraten sein. Das schwerbeschädigte Auto wurde später aus einem Graben geborgen. Im ländlich geprägten Seeländisch Flandern, wo es zu dem Unfall kam und das an Belgien angrenzt, löste das Unglück einen großen Schock aus. An allen Schulen der Region hingen die Flaggen auf halbmast, berichtete der Sender NOS. Drei schwer verletzte Kinder liegen noch im Krankenhaus.
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Trauer nach Unfall: Drei Kinder und Schulleiterin tot
Nach dem Unfall mit einer Radfahrgruppe in den Niederlanden dauern die Ermittlungen gegen den 19-jährigen Autofahrer an. Er bleibt vorerst weiter im Polizeigewahrsam.
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