Herkules, Münchhausen und der Teufel von St. Marien zu Lübeck sind die Stars der Sandskulpturen-Ausstellung, die zum sechsten Mal in Travemünde zu Gast ist. Begleitet werden sie von den Helden der griechischen, römischen und deutschen Sagenwelt, die in einer Halle auf dem Gelände des Travemünder Fischereihafens in die Welt der «Legenden, Mythen und Sagen» entführen. Am Sonnabend hat die Schau ihre Pforten für Besucher geöffnet und ist bis zum 3. November täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Auf einer überdachten Fläche von rund 3500 Quadratmetern sind innerhalb mehrerer Wochen große und kleine Figuren aus Sand und Wasser entstanden. De größten sind nach Angaben der Veranstalter bis zu sieben Meter hoch, mehrere Tonnen schwer und an ihrer Gestaltung waren 24 Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt beteiligt. Für die 110 Figuren seien 10.000 Kubikmeter Sand verbaut worden, teilte der Veranstalter mit. Die erste Sandskulpturen-Ausstellung mit dem Titel «Sand World» fand 2002 auf dem Priwall-Strand in Travemünde statt. Da die Besucherzahlen unter anderem auch wegen mehrerer verregneter Sommer hinter den Erwartungen zurückblieben, wurde die «Sand World» nach 2007 eingestellt. 2019 begann dann die neue Sandskulpturenausstellung, die wettergeschützt in einer ehemaligen Bootshalle stattfindet.
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Travemünde: Legenden und Mythen aus Sand
Götter, Helden und Sagengestalten aus Sand - die sind in den kommenden Monaten in einer Halle in Travemünde zu bewundern. Schon zum sechsten Mal bevölkern die sandigen Helden das Ostseebad.
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