US-Präsident Donald Trump will nun doch Jared Isaacman, einen Vertrauten von Tech-Milliardär Elon Musk, zum Chef der US-Weltraumbehörde Nasa machen. Er habe den 42-Jährigen für den Posten nominiert, schrieb Trump am Dienstagabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social. Wann genau Isaacman offiziell bestätigt werden soll und den derzeitigen Interimschef, Verkehrsminister Sean Duffy, ablösen wird, blieb offen. Bereits im Dezember 2024 hatte Trump den Milliardär und Weltraum-Touristen Isaacman als Nasa-Chef vorgeschlagen. Im Streit mit Musk hatte Trump die Nominierung dann aber Ende Mai wieder zurückgezogen – kurz bevor der US-Senat darüber abstimmen sollte, wie die «New York Times» schreibt. Stattdessen leitet Duffy nun seit Juli übergangsweise die Nasa. Was genau Trump zu der neuen Kehrtwende bewog, ist nicht bekannt. Zuletzt soll sich das Verhältnis zwischen ihm und Musk etwas entspannt haben. Im September sprachen Trump und Musk bei der Trauerfeier für den getöteten rechten Aktivisten Charlie Kirk miteinander. Seitdem habe er ab und an ein wenig Kontakt zu Musk gehabt, «nichts Großes», sagte Trump Ende Oktober vor Journalisten während seiner Asien-Reise. «Jareds Leidenschaft für die Raumfahrt und sein Engagement, die Grenzen der Erforschung zu erweitern, die Geheimnisse des Universums zu entschlüsseln und die neue Weltraumwirtschaft voranzutreiben, machen ihn zu einem idealen Kandidaten, die Nasa in eine kühne neue Ära zu führen», schrieb Trump in seinem Post zur Nominierung Isaacmans weiter. Isaacman seinerseits bedankte sich in einem Post auf der Plattform X und schrieb: «Es wird mir eine Ehre sein, meinem Land unter Ihrer Führung zu dienen. Mein Dank gilt auch @SecDuffy, der die Nasa neben seinen vielen anderen Aufgaben so kompetent leitet.» Musk hatte im vergangenen Jahr mehr als 250 Millionen Dollar für Trumps Wahlkampf gespendet. In den ersten Monaten von Trumps Amtszeit wurde er zu einem engen Vertrauten des Präsidenten, leitete einen rigiden Sparkurs für die Verwaltung und war auch immer wieder im Weißen Haus zu sehen. Im Frühsommer kam es dann zum Zerwürfnis nach einem zum Teil öffentlich ausgetragenen Streit um ein von Trump vorangetriebenes Haushaltsgesetz. Musk behauptete unter anderem, dass Trump es ohne seine Unterstützung nicht ins Weiße Haus geschafft hätte, und brachte den Präsidenten mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in Verbindung. Später schrieb Musk, er sei bei einigen seiner Äußerungen zu weit gegangen.Erbitterter Schlagabtausch zwischen Trump und Musk im Frühjahr
Bildnachweis: © John Raoux/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Trump will Musk-Vertrauten Isaacman nun doch als Nasa-Chef
Erst ja, dann nein – und jetzt wieder ja: Der Milliardär und Weltraumtourist Jared Isaacman soll jetzt doch Leiter der Raumfahrtbehörde werden. Steckt Tauwetter zwischen Trump und Musk dahinter?
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 14. September 2026
Michaeliswoche 2026: Das erwartet euch in Gütersloh
Vom 25. September bis 4. Oktober bietet die Michaeliswoche in Gütersloh Kirmes, Straßenkunst und ein Familienprogramm.
- 24. September 2026
Straßenfiffi und verkaufsoffener Sonntag am 27. September in Gütersloh
Am 27. September 2026 bietet Gütersloh von 13 bis 18 Uhr Straßenkunst auf Berliner Platz und Kolbeplatz sowie einen verkaufsoffenen Sonntag.
- 21. September 2026
Publikumspreis für „changes“ am Theater Gütersloh
Das Stück „changes“ von Maja Zade erhielt den Publikumspreis in Gütersloh.
Neueste Artikel
- 8. Oktober 2026
Streift ein Puma durch Oberbayern? Was bisher bekannt ist
Spaziergänge vermeiden, Kinder nicht aus den Augen lassen: Nach einer möglichen Raubkatzen-Sichtung rufen Behörden nahe dem Münchner Flughafen zur Vorsicht auf. Was ist da unterwegs - und warum?
- 8. Oktober 2026
Viele Hinweise zu Mord an «Bierkönig»-Gründer auf Mallorca
Fast 30 Jahre nach dem Mord an Manfred Meisel kommt Bewegung in den Fall. Mehrere Zeugen meldeten sich, nachdem die Sendung «Aktenzeichen XY… International» die Tat aufgegriffen hat.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. Oktober 2026
Streift ein Puma durch Oberbayern? Was bisher bekannt ist
Spaziergänge vermeiden, Kinder nicht aus den Augen lassen: Nach einer möglichen Raubkatzen-Sichtung rufen Behörden nahe dem Münchner Flughafen zur Vorsicht auf. Was ist da unterwegs - und warum?
- 8. Oktober 2026
Viele Hinweise zu Mord an «Bierkönig»-Gründer auf Mallorca
Fast 30 Jahre nach dem Mord an Manfred Meisel kommt Bewegung in den Fall. Mehrere Zeugen meldeten sich, nachdem die Sendung «Aktenzeichen XY… International» die Tat aufgegriffen hat.






