26. März 2025 / Allgemeines

Uhren werden umgestellt - am Sonntag beginnt die Sommerzeit

Auf eine kurze aufgeregte Debatte folgen sechs ruhige Monate. So geht das beim Thema Zeitumstellung seit vielen Jahren. Das Thema soll auf EU-Ebene aber nicht ganz zu den Akten gelegt werden.

In der Debatte um die Abschaffung der Zeitumstellung ist eine Lösung möglich, aber keine schnelle. (Symbolbild)
von dpa

Die Sommerzeit steht an - in Deutschland und den meisten anderen Ländern Europas werden am Sonntagmorgen (30. März) die Uhren von 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr vorgestellt. Bis zum 26. Oktober gilt dann die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ).

Vor rund sechseinhalb Jahren hatte die EU-Kommission vorgeschlagen, die Zeitumstellung zu beenden. Seit Jahren ist keine Einigung bei dem Thema in Sicht ist. Dennoch soll das Vorhaben nicht aufgegeben werden. «Wir glauben, dass eine koordinierte Lösung immer noch erreichbar ist, und wir ermutigen zu erneuten Gesprächen», sagte eine Sprecherin der EU-Kommission auf Anfrage.

Die polnische EU-Ratspräsidentschaft teilte zwar mit, sich informell unter Mitgliedstaaten umzuhören, um herauszufinden, ob es noch möglich ist, den Vorschlag voranzutreiben. Eine Sprecherin sagte aber auch, man sei sich bewusst, dass der Vorschlag bisher nur eine begrenzte Unterstützung durch die Mitgliedstaaten erfahren habe.

«Ganz leidenschaftslos» begleiten die wissenschaftlichen Experten der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) die Zeitumstellung, wie Dirk Piester von der Behörde im niedersächsischen Braunschweig sagt. «Wir machen das nach den gesetzlichen Vorgaben, sind wie immer gut vorbereitet und erwarten für Sonntag keine Überraschungen», fasst Piester zusammen.

Sein Team ist für die Verbreitung der exakten Zeit in Deutschland zuständig. Die Wissenschaftler kümmern sich darum, dass über einen Langwellensender mit dem Namen «DCF77» in Mainflingen bei Frankfurt/Main Funkuhren, Bahnhofsuhren und viele Uhren der Industrie mit der gesetzlichen Zeit versorgt werden.


Bildnachweis: © Sina Schuldt/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App? 

Meistgelesene Artikel

Assistent/Assistentin der Hauptgeschäftsführung (m/w/d)
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suche wir ab sofort Verstärkung.

weiterlesen...
Streik: kein Stadtbus-Verkehr am Freitag und Samstag
Stadt Gütersloh

Eine Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh

weiterlesen...

Neueste Artikel

Sechstes Todesopfer nach Stegeinsturz in Spanien gefunden
Allgemeines

Hubschrauber, Taucher, Boote: Tage nach dem Steg-Drama an Spaniens Nordküste wird das letzte Opfer geborgen. Was über den Unfall und den Steg bekannt ist.

weiterlesen...
Kölner Dom kostet Touristen ab Juli Eintritt
Allgemeines

Rund sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die wohl berühmteste deutsche Kirche, den Kölner Dom. Bislang war das kostenlos. Das soll sich für Touristen bald ändern. Was bisher bekannt ist.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Sechstes Todesopfer nach Stegeinsturz in Spanien gefunden
Allgemeines

Hubschrauber, Taucher, Boote: Tage nach dem Steg-Drama an Spaniens Nordküste wird das letzte Opfer geborgen. Was über den Unfall und den Steg bekannt ist.

weiterlesen...
Kölner Dom kostet Touristen ab Juli Eintritt
Allgemeines

Rund sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die wohl berühmteste deutsche Kirche, den Kölner Dom. Bislang war das kostenlos. Das soll sich für Touristen bald ändern. Was bisher bekannt ist.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner