Die Sommerzeit steht an - in Deutschland und den meisten anderen Ländern Europas werden am Sonntagmorgen (30. März) die Uhren von 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr vorgestellt. Bis zum 26. Oktober gilt dann die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Vor rund sechseinhalb Jahren hatte die EU-Kommission vorgeschlagen, die Zeitumstellung zu beenden. Seit Jahren ist keine Einigung bei dem Thema in Sicht ist. Dennoch soll das Vorhaben nicht aufgegeben werden. «Wir glauben, dass eine koordinierte Lösung immer noch erreichbar ist, und wir ermutigen zu erneuten Gesprächen», sagte eine Sprecherin der EU-Kommission auf Anfrage. Die polnische EU-Ratspräsidentschaft teilte zwar mit, sich informell unter Mitgliedstaaten umzuhören, um herauszufinden, ob es noch möglich ist, den Vorschlag voranzutreiben. Eine Sprecherin sagte aber auch, man sei sich bewusst, dass der Vorschlag bisher nur eine begrenzte Unterstützung durch die Mitgliedstaaten erfahren habe. «Ganz leidenschaftslos» begleiten die wissenschaftlichen Experten der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) die Zeitumstellung, wie Dirk Piester von der Behörde im niedersächsischen Braunschweig sagt. «Wir machen das nach den gesetzlichen Vorgaben, sind wie immer gut vorbereitet und erwarten für Sonntag keine Überraschungen», fasst Piester zusammen. Sein Team ist für die Verbreitung der exakten Zeit in Deutschland zuständig. Die Wissenschaftler kümmern sich darum, dass über einen Langwellensender mit dem Namen «DCF77» in Mainflingen bei Frankfurt/Main Funkuhren, Bahnhofsuhren und viele Uhren der Industrie mit der gesetzlichen Zeit versorgt werden.
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Uhren werden umgestellt - am Sonntag beginnt die Sommerzeit
Auf eine kurze aufgeregte Debatte folgen sechs ruhige Monate. So geht das beim Thema Zeitumstellung seit vielen Jahren. Das Thema soll auf EU-Ebene aber nicht ganz zu den Akten gelegt werden.
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