Bei einem Besuch der von Überschwemmungen verwüsteten Regionen im Süden Pakistans hat sich UN-Generalsekretär António Guterres schwer erschüttert geäußert. «Unvorstellbar», kommentierte Guterres Videoaufnahmen zufolge den Anblick, der sich ihm beim Flug mit Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif über die betroffenen Provinzen Baluchistan und Sindh bot. Der UN-Chef reiste persönlich für zwei Tage nach Pakistan, um der Flutkatastrophe mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu verleihen. Nach Rekordniederschlägen während der Monsunzeit steht ein Drittel des südasiatischen Landes laut seiner Katastrophenbehörde unter Wasser. Vielerorts traten Flüsse über die Ufer, zehntausende Menschen sind aus ihrem Zuhause vertrieben wurden. Weiter mangelt es an Unterkunft und Essen, Krankheiten breiten sich in den Überschwemmungsgebieten aus. Fast 1400 Menschen sind umgekommen. Guterres wiederholte seinen Appell an die Weltgemeinschaft, Pakistan finanziell «massiv» zu unterstützen. Das Land sei einer der 15 Hotspots, in denen der Klimawandel spürbar werde, so Guterres. Was die UN aktuell dort leisteten, sei «ein Tropfen im Ozean dessen, was gebraucht wird».Rekordniederschläge während der Monsunzeit
Bildnachweis: © Fareed Khan/AP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
UN-Chef nennt Flutkatastrophe in Pakistan «unvorstellbar»
Pakistan versinkt nach Rekordregenfällen während der Monsunzeit im Wasser. UN-Chef António Guterres hat sich nun ein Bild von der Lage vor Ort gemacht - und zeigt sich erschüttert.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 31. März 2026
Osterfeuer nur mit Tradition
Umschichten vor dem Entzünden ist Pflicht.
- 10. April 2026
Rheda-Wiedenbrück: B61 – Restarbeiten ab 13. April, Tempo 50 und Einspurbetrieb bis Freitag
Straßen.NRW führt ab Montag letzte Bankett- und Markierungsarbeiten auf der B61 durch
- 16. März 2026
Streik: Stadtbusse bleiben drei Tage stehen
Von Donnerstag, 19. März, bis Sonntag, 22. März, um 4 Uhr.
Neueste Artikel
- 14. April 2026
Sieben Festnahmen in Haiti nach tödlicher Massenpanik
Bei einem Vorfall auf einer Festung in Haiti kommen zahlreiche junge Menschen ums Leben. Die Nationalpolizei ermittelt.
- 13. April 2026
Gestrandeter Buckelwal hat Wasser in der Lunge
Das Schicksal des vor Poel gestrandeten Buckelwals beschäftigt viele Menschen. Gesundheitlich ist der Meeressäuger in schlechtem Zustand, atmet aber noch. Auch ein Gericht befasst sich mit dem Thema.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. April 2026
Sieben Festnahmen in Haiti nach tödlicher Massenpanik
Bei einem Vorfall auf einer Festung in Haiti kommen zahlreiche junge Menschen ums Leben. Die Nationalpolizei ermittelt.
- 13. April 2026
Gestrandeter Buckelwal hat Wasser in der Lunge
Das Schicksal des vor Poel gestrandeten Buckelwals beschäftigt viele Menschen. Gesundheitlich ist der Meeressäuger in schlechtem Zustand, atmet aber noch. Auch ein Gericht befasst sich mit dem Thema.






