Weil sie nicht genug zu fressen fanden, sind 19 Nilpferde am Sambesi-Fluss in Simbabwe gestorben. Unterernährung sei der Grund für den Tod der Tiere, erklärte die Naturschutzbehörde des Landes in einem Untersuchungsbericht. Das Land im südlichen Afrika hat die schwerste Dürre der vergangenen 40 Jahre hinter sich. Die anfängliche Vermutung, eine Vergiftung sei die Todesursache, habe sich nicht bestätigt, sagte Behördensprecher Tinashe Farawo. «Die Untersuchung hat gezeigt, dass sich die Hippos auf der Futtersuche bis zu zehn Kilometer von ihrem eigentlichen Habitat entfernt bewegt haben.» Auch der Zustand der normalerweise rundlichen Pflanzenfresser wies demnach auf mangelnde Ernährung hin: Rippen und Rückenwirbel seien bei etwa der Hälfte der Tiere deutlich sichtbar gewesen. Mittlerweile hat in Simbabwe die Regenzeit begonnen. Doch in den vergangenen Monaten waren in dem Land wegen der Dürre viele der Feuchtgebiete, in denen Nilpferde heimisch sind, ausgetrocknet.
Bildnachweis: © picture alliance / dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Unterernährung ist Grund für Hippo-Sterben in Simbabwe
Es war doch kein Gift: Der Tod von 19 Nilpferden am Sambesi-Fluss in Simbabwe ist aufgeklärt.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 15. April 2026
Erneute Auszeichnung für drei starke Innungsbetriebe
Drei Betriebe aus dem Bereich des Lebensmittelhandwerks dürfen sich erneut über eine besondere Anerkennung freuen: Die...
- 15. April 2026
Neues Format erfolgreich gestartet: Erster Mittagsimpuls Ausbildung mit Praxiswissen zur Weiterbildung
Auftakt für eine neue Online-Reihe der Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld: Beim ersten „Mittagsimpuls...
- 29. April 2026
Happe Gruppe eröffnet neue Fliesenfactory in Gütersloh
Neue Ausstellung ab 30.04. in Gütersloh: Fliesenfactory der Happe Gruppe mit rund 300 qm Fläche, Aktionen und Eröffnung ab 10 Uhr.
Neueste Artikel
- 14. Mai 2026
Großbrand in japanischer Werft
Riesige Rauchwolken steigen über der Stadt Kure auf: Nach einem Brand auf einer Abwrackwerft müssen mehr als 350 Haushalten evakuiert werden. Die Löscharbeiten sind weiterhin im Gange.
Bereits in der Nacht zu Christi Himmelfahrt stoppt die Polizei erste Autofahrer mit Alkohol. Der Verkehrssicherheitsrat warnt eindringlich.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. Mai 2026
Großbrand in japanischer Werft
Riesige Rauchwolken steigen über der Stadt Kure auf: Nach einem Brand auf einer Abwrackwerft müssen mehr als 350 Haushalten evakuiert werden. Die Löscharbeiten sind weiterhin im Gange.
Bereits in der Nacht zu Christi Himmelfahrt stoppt die Polizei erste Autofahrer mit Alkohol. Der Verkehrssicherheitsrat warnt eindringlich.






