Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat für Kinder zwischen fünf und elf Jahren eine Booster-Impfung gegen das Coronavirus zugelassen. Möglich sei dies mit dem Biontech-Pfizer-Impfstoff und mindestens fünf Monate nach den ersten Impfungen, erklärte die FDA am Dienstag. Testreihen hätten gezeigt, dass die Booster auch in dieser Altersgruppe sicher seien. «Während der Omikron-Welle sind mehr Kinder an der Krankheit erkrankt und mussten ins Krankenhaus. Sie können außerdem von langfristigen Folgen betroffen sein, selbst nach einer nur milden Erkrankung», erläuterte Robert Califf von der FDA. Laut Daten der Gesundheitsbehörde CDC sind in den USA rund 29 Prozent der Kinder zwischen fünf und elf Jahren bisher doppelt geimpft. Etwa sechs Prozent sind nur einfach geimpft. Die Behörde führt seit Beginn der Pandemie 334 Covid-Todesfälle im Alter von 5 bis 14 Jahren in ihrer Statistik - vier Mal so viele Tote wie an der Grippe im gleichen Zeitraum. Es wird erwartet, dass in den kommenden Tagen die CDC der FDA-Zulassung folgt und den Einsatz eines Boosters empfiehlt.
Bildnachweis: © Julian Stratenschulte/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
US-Arzneibehörde erlaubt Booster-Impfung für Kinder
Fast 30 Prozent der Kinder in den USA sind inzwischen doppelt geimpft. Dennoch bringt die Omikron-Welle immer mehr Kinder auch ins Krankenhaus. Nun gibt es eine Zulassung für die Booster-Impfung.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 29. Juni 2026
„Ich genieße jeden Tag“
Dienstjubilare der Stadt Gütersloh werden im Flussbetthotel geehrt.
Mehr als 40 Stände, ein internationales Bühnenprogramm und neue Angebote für Kinder machen das Fest erneut zum...
Bald gehen 58.800 Menschen im Kreis in Rente. Doch in den meisten Wohnungen lässt sich kaum alt werden, zeigt eine neue Studie.
Neueste Artikel
- 11. Juli 2026
Feuerinferno in Spanien: Flammen breiten sich weiter aus
Der Kampf gegen die Flammen geht in Andalusien weiter. Rund 500 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Probleme bereitet die Identifizierung der Todesopfer.
Nach einem Feuer an der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln taucht ein Bekennerschreiben auf. Nun wird Sabotage vermutet. Die Strecke ist weiterhin gesperrt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 11. Juli 2026
Feuerinferno in Spanien: Flammen breiten sich weiter aus
Der Kampf gegen die Flammen geht in Andalusien weiter. Rund 500 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Probleme bereitet die Identifizierung der Todesopfer.
Nach einem Feuer an der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln taucht ein Bekennerschreiben auf. Nun wird Sabotage vermutet. Die Strecke ist weiterhin gesperrt.






