Der Verdächtige im Erpressungsfall um vergiftete Hipp-Babynahrung muss noch länger in Österreich in Untersuchungshaft bleiben. Wie das Landesgericht Eisenstadt mitteilte, besteht Flucht-, Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr. Der 39-Jährige war Anfang Mai festgenommen und danach in Untersuchungshaft genommen worden. Der Ex-Mitarbeiter des Babykost-Herstellers Hipp wird verdächtigt, Gläschen mit Gift versetzt und in Supermärkten platziert zu haben, um damit seinen ehemaligen Arbeitgeber aus dem bayerischen Pfaffenhofen zu erpressen. Der Anwalt des Verdächtigen hatte dies bislang zurückgewiesen. Der 39-Jährige habe Berufung gegen die Haftverlängerung angekündigt, hieß es von dem Gericht. Mittlerweile wird jedoch nicht nur wegen des Verdachts der versuchten Erpressung und der versuchten schweren Körperverletzung gegen den Mann ermittelt, sondern auch wegen des Vorwurfs, dass er gefälschte Unterlagen für einen Kredit vorgelegt habe, wie die Justizbehörden mitteilten. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt der Deutschen Presse-Agentur. Unter anderem solle nun untersucht werden, ob das Gift in den Gläschen mit dem Rattengift übereinstimmt, das bei einer Hausdurchsuchung bei dem Verdächtigen gefunden worden war, sagte sie. In der Nähe von Eisenstadt im Osten Österreichs war eines von bislang fünf Hipp-Gläschen mit Rattengift gefunden worden. Die anderen waren in der Slowakei und in Tschechien aufgetaucht. Das deutsche Sortiment war nach Angaben von Hipp nicht betroffen.Auch Ermittlungen wegen mutmaßlicher Urkundenfälschung
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Vergiftete Babynahrung: U-Haft für Verdächtigen verlängert
Fünf Hipp-Gläschen mit Rattengift in drei Ländern: Warum der Verdächtige nicht freikommt, und welcher zusätzliche Vorwurf im Raum steht.
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