Bei einem starken Erdbeben im Nordwesten Chinas sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Beben, das die Region Xinjiang heute erschüttert, wurden zudem fünf Menschen verletzt, berichtete der chinesische Staatsender CCTV. Das chinesische Erdbebenzentrum gab die Stärke des Bebens im Bezirk Aksu mit 7,1 an. Die US-Erdbebenwarte USGS sprach von einer Stärke von 7,0. Die Such- und Rettungsarbeiten in der bergigen Region an der Grenze zu Kirgistan dauerten an. Zahlreiche Nachbeben wurden gemessen. Das Epizentrum lag den Angaben zufolge rund 50 Kilometer von der Gemeinde Wushi entfernt. Im Umkreis von 20 Kilometern um das Epizentrum liegen demnach fünf Dörfer. 58 Wohnhäuser und mehrere Ställe seien während des Bebens eingestürzt, berichtete die «Volkszeitung». In Teilen der Region fiel kurz nach dem Beben auch die Stromversorgung vorübergehend aus. In den Bergregionen im Westen Chinas kommt es immer wieder zu Erdbeben. Häufig sind jedoch dünn besiedelte Gebiete betroffen, so dass es nicht zu hohen Opferzahlen kommt.
Bildnachweis: © Wang Xudong/XinHua/dpa
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Drei Tote nach starkem Erdbeben in Nordwestchina
Erst ein tödlicher Erdrutsch im Südwesten des Landes, nun ein schweres Erdbeben im Nordwesten. Auch hier gibt es Tote.
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