6. Juli 2026 / Allgemeines

Verwirrung um Heimatbesuch von Prinz Harry

Prinz Harry reist in die britische Hauptstadt und will erstmals seit Jahren wieder im berühmten Buckingham-Palast übernachten. Diese Option dürfte nun jedoch vom Tisch sein.

Um den Heimatbesuch des britischen Prinzen Harry herrscht Verwirrung. (Archivbild)
von dpa

Doch kein Aufenthalt im Palast: Um den geplanten Besuch des britischen Prinzen Harry in der alten Heimat herrscht Verwirrung. Zuvor hatte es widersprüchliche Angaben gegeben: Am frühen Morgen gab das Team des Prinzen laut Medienberichten bekannt, Harry werde während seines Aufenthalts in Großbritannien in dieser Woche im Buckingham-Palast wohnen und habe ein entsprechendes Angebot des Königshauses angenommen. Wenig später dementierte der Palast dies jedoch.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat der 41-Jährige eine entsprechende Frist für das Angebot nicht beachtet - ein Aufenthalt sei deshalb nicht möglich. Demnach benötigt der Palast eine gewisse Vorlaufzeit, um Besuche planen zu können.

Ein Sprecher von Harry bezeichnete den Vorgang der BBC zufolge als «enttäuschend». Es sei «unklar, warum das Unterkunftsangebot, nachdem es formell angenommen worden war, nun im letzten Moment zurückgezogen wurde», behauptete der Sprecher demnach. 

Entscheidung im Bespitzelungsprozess steht an

Berichten zufolge spielen Bedenken wegen der bevorstehenden Entscheidung im Bespitzelungsprozess gegen den Verlag der «Daily Mail» am Dienstag eine Rolle. Harry und andere Prominente werfen den Reportern des Verlags vor, illegale Recherchemethoden angewandt zu haben, um Schlagzeilen zu generieren.

Hintergrund für das Hin und Her ist außerdem ein Streit darum, in welchem Maße dem Prinzen und seiner Familie in Großbritannien noch Polizeischutz zustehen.

Bereits im Juni war Harry und seiner Familie von König Charles III. (77) angeboten worden, während des Aufenthalts in einer royalen Residenz zu wohnen. Ursprünglich plante der Prinz, auch seine Frau Meghan (44) und die beiden Kinder Archie (7) und Lilibet (5) nach London mitzunehmen. Das ist den Berichten zufolge jedoch aufgrund von Sicherheitsbedenken vom Tisch. 

Unklar ist laut BBC allerdings, ob Harrys Familie womöglich zu einem späteren Zeitpunkt während des fünftägigen Trips zu ihm stößt. Anlass des Besuchs sind mehrere Termine des Prinzen, darunter Feierlichkeiten rund um den von ihm gegründeten Sportwettbewerb Invictus Games für kriegsversehrte Veteranen.

Vor Jahren losgesagt

Harry und Meghan hatten sich 2020 von ihren royalen Pflichten losgesagt. Das Paar lebt mittlerweile mit seinen beiden Kindern in Kalifornien. Das Verhältnis zur Königsfamilie gilt als zerrüttet. Im vergangenen Jahr hatte Harry aber den Wunsch nach einer Aussöhnung geäußert. 

Bei früheren Besuchen lehnte Harry es Berichten zufolge ab, im Buckingham-Palast zu wohnen. In den vergangenen Jahren hatte er immer wieder betont, seine Familie aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht nach Großbritannien bringen zu wollen.


Bildnachweis: © Evgeniy Maloletka/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App? 

Meistgelesene Artikel

Jetzt noch eine Ausbildung im Handwerk beginnen? Es ist nicht zu spät!
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...

weiterlesen...
Ermittlungen gegen Vollzugsbeamte – Handys und Drogen in JVA
Allgemeines

Wenige Wochen nach einer Razzia in der JVA Euskirchen wegen Bestechungsverdachts durchsucht die Polizei Räume im Gefängnis von Rheinbach. Wieder stehen Vollzugsbedienstete im Fokus.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Erdbeben erschüttert Kolumbien: Mehr als 100 Tote
Allgemeines

Ein starkes Erdbeben erschüttert Kolumbien. Dutzende Tote werden aus den verschiedenen Städten gemeldet.

weiterlesen...
Deutscher springt in Brunnen in Rom - Geldstrafe
Allgemeines

In Italiens Hauptstadt ist es seit Wochen brütend heiß. Nun sucht ein Urlauber Abkühlung in einem der historischen Brunnen. Keine gute Idee: Außer 450 Euro Strafe gibt es auch noch Platzverbot.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Erdbeben erschüttert Kolumbien: Mehr als 100 Tote
Allgemeines

Ein starkes Erdbeben erschüttert Kolumbien. Dutzende Tote werden aus den verschiedenen Städten gemeldet.

weiterlesen...
Deutscher springt in Brunnen in Rom - Geldstrafe
Allgemeines

In Italiens Hauptstadt ist es seit Wochen brütend heiß. Nun sucht ein Urlauber Abkühlung in einem der historischen Brunnen. Keine gute Idee: Außer 450 Euro Strafe gibt es auch noch Platzverbot.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner