In der türkischen Schwarzmeerregion sind laut der Katastrophenbehörde Afad 27 Menschen in Zusammenhang mit Überschwemmungen in der Region getötet worden. Mehr als 1700 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, teilte Afad mit. Besonders betroffen sind die drei Provinzen Bartin, Kastamonu und Sinop. Heftige Regenfälle setzten in der Region viele Orte unter Wasser. Auf Fernsehbildern waren mehrere eingestürzte Gebäude und zerstörte Straßenzüge zu sehen. Matschbraune Fluten rissen unter anderem Autos mit sich. Medienberichten zufolge stand das Wasser mancherorts fünf Meter hoch. Unter anderem rund 5000 Einsatzkräfte und 19 Helikopter seien an den Rettungsarbeiten beteiligt, unterstützt von Nichtregierungsorganisationen und dem Militär. «Das ist die schlimmste Flutkatastrophe, die ich gesehen habe», sagte Innenminister Süleyman Soylu. 25 Menschen starben in Kastamonu, zwei weitere sollen in Sinop gestorben sein. In Bartin werde eine 85-jährige Frau vermisst, deren Haus zuvor durch die Überschwemmung eingestürzt war, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.
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Viele Tote bei Überschwemmungen in der Türkei
Fünf Meter stand das Wasser teilweise hoch. 5000 Einsatzkräfte vor Ort. Und doch sind viele Opfer zu beklagen.
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