Bei einem Zusammenstoß zweier Züge in Dänemark sind laut Polizei 18 Menschen verletzt worden. Fünf Patienten befinden sich nach Angaben der Rettungsdienste in kritischem Zustand. Die übrigen Personen hätten leichtere Verletzungen erlitten, hieß es. Insgesamt befanden sich 37 Menschen an Bord der beiden Züge. Die Zahlen könnten sich aber noch ändern, sagte Chefarzt Anders Damm-Hejmdal bei einer Pressekonferenz: «Bei so einem Unglück werden Menschen herumgeschleudert und können sich auf viele unterschiedliche Weisen verletzen.» Die Lokalbahnen waren am Morgen auf der Bahnstrecke zwischen den Orten Hillerød und Kagerup in Nordseeland frontal kollidiert. «Wir können noch nichts zum Hintergrund des Unglücks sagen», sagte Polizeikommissar Morten Pedersen. «Wir holen jetzt alle möglichen Informationen zum Unfallhergang ein, es wird jede Menge Ermittlungen geben.» Die für die medizinische Versorgung zuständige Region war mit sieben Rettungswagen, drei Krankentransportern und mehreren Notarztwagen vor Ort, außerdem gab es ein großes Polizeiaufgebot. Auch ein Militärhubschrauber sei zum Einsatz gekommen, um Patienten ins Krankenhaus zu bringen, so der Sprecher. Glücklicherweise sei niemand in den Zügen eingeklemmt worden. In dem Ort Hillerød wurde ein Krisenzentrum für die Fahrgäste und ihre Angehörigen eingerichtet. Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson bot dem Nachbarland Unterstützung an. «Ich habe mich heute Morgen bei Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen gemeldet und schwedische Hilfe im Umgang mit dem tragischen Zugunglück angeboten», sagte Kristersson der schwedischen Nachrichtenagentur TT. Auch Frederiksen zeigte sich betroffen. Sie sei in Gedanken bei den «Verletzten, den Angehörigen und allen, die von dem Unglück betroffen sind», hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme. Die Bürgermeisterin der dänischen Kommune Gribskov, Trine Egetved, sagte dem Fernsehsender DR, sie stehe unter Schock. «Es darf nicht passieren, dass zwei Züge zusammenstoßen. Das ist schockierend und wir müssen sichergehen, dass es nie wieder passiert.»Per Hubschrauber ins Krankenhaus
Schweden steht Dänemark zur Seite
Bildnachweis: © Steven Knap/Ritzau Scanpix Foto via AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zug-Drama in Dänemark: Fünf Verletzte in kritischem Zustand
Schock-Moment in Dänemark: Zwei Züge stoßen frontal zusammen. Viele Menschen werden verletzt, teilweise schwer. Was geschah auf den Gleisen? Die Ermittler suchen nach Antworten.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 29. Juni 2026
„Ich genieße jeden Tag“
Dienstjubilare der Stadt Gütersloh werden im Flussbetthotel geehrt.
Mehr als 40 Stände, ein internationales Bühnenprogramm und neue Angebote für Kinder machen das Fest erneut zum...
Bald gehen 58.800 Menschen im Kreis in Rente. Doch in den meisten Wohnungen lässt sich kaum alt werden, zeigt eine neue Studie.
Neueste Artikel
In Hamburg wird eine Jugendliche in ihrer Jugendgruppe vermisst. Schließlich findet die Polizei sie tot in der Wohnung der Mutter. Sie wird festgenommen. Noch sind viele Fragen offen.
- 12. Juli 2026
Zwei Tote bei Flugzeugabsturz in Österreich
Tödlicher Sonntagsflug: Zwei Menschen sterben in einem Bergwald. Eine Jugendliche und ein Mann können verletzt, aber lebend geborgen werden. Der Einsatz läuft unter schwierigen Bedingungen ab.
Weitere Artikel derselben Kategorie
In Hamburg wird eine Jugendliche in ihrer Jugendgruppe vermisst. Schließlich findet die Polizei sie tot in der Wohnung der Mutter. Sie wird festgenommen. Noch sind viele Fragen offen.
- 12. Juli 2026
Zwei Tote bei Flugzeugabsturz in Österreich
Tödlicher Sonntagsflug: Zwei Menschen sterben in einem Bergwald. Eine Jugendliche und ein Mann können verletzt, aber lebend geborgen werden. Der Einsatz läuft unter schwierigen Bedingungen ab.






