Argentiniens Präsident Javier Milei hat wegen verheerender Waldbrände in der Region Patagonien den Brandnotstand ausgerufen. Mehr als 200.000 Hektar sind Medienberichten zufolge seit Beginn des argentinischen Sommers den Flammen zum Opfer gefallen. Der Notstand gilt für vier Provinzen im Süden des südamerikanischen Landes. Betroffen sind Teile der Provinzen Chubut, La Pampa, Neuquén und Río Negro. Allein im Nationalpark Los Alerces in Chubut mit seinen uralten Alerce-Bäumen und kristallklaren Seen bekämpfen derzeit rund 250 Feuerwehrleute Waldbrände auf einer Fläche von rund 10.000 Hektar, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde AFE mitteilte. Der Park wurde 2017 in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen. Der Feuernotstand soll eine bessere Koordinierung der Waldbrandbekämpfung und die Bereitstellung von Soforthilfen ermöglichen. Hohe Temperaturen und starke Winde erschweren die Löscharbeiten. Chubut erlebt zudem örtlichen Behörden zufolge die größte Dürre seit 1965. «Die widrigen Wetterbedingungen, die durch Dürre und starke Winde gekennzeichnet sind, haben zu einer Notlage in der Region geführt, deren Verschärfung erhebliche Umweltschäden verursacht, Sachwerte beeinträchtigt und das Leben der Menschen, die dort leben, gefährdet», heißt es in dem im Amtsblatt veröffentlichten Dekret. Die Waldbrände begannen Ende 2025. Die Behörden gehen davon aus, dass mindestens einige davon vorsätzlich gelegt wurden.
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Waldbrände in Patagonien: Argentinien ruft den Notstand aus
Hitze, Dürre und starke Winde erschweren die Lage: In Patagonien kämpfen Hunderte Einsatzkräfte gegen Brände. Mehr als 200.000 Hektar sind bisher den Flammen zum Opfer gefallen.
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