Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Todesopfer auf 265 gestiegen. Rund 3.500 weitere Menschen wurden verletzt, wie Präsident Abelardo de la Espriella mitteilte. Die offizielle Zahl Vermisster liegt demnach bei 496 - und ist damit nun ebenfalls höher als zuvor angegeben. Einer inoffiziellen Suchseite zufolge werden noch knapp 4.200 Menschen von ihren Angehörigen gesucht. Rettungskräfte arbeiteten mit Hochdruck in den Trümmern, um noch vor Ablauf der kritischen 72-Stunden-Frist Menschen lebend zu bergen. Das Erdbeben der Stärke 7,4 hatte sich am Montag 7.34 Uhr Ortszeit nahe San José del Palmar im Nordwesten des Landes ereignet. Städte wie Cali, Pereira, Manizales wurden schwer getroffen. Jüngsten offiziellen Angaben zufolge brachte das Erdbeben 140 Gebäude komplett zum Einsturz. Zehntausende Wohnungen wurden demnach beschädigt. Mehr als 53.800 Menschen sind betroffen.
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Erdbeben in Kolumbien: Zahl der Toten auf 265 gestiegen
Es war das schwerste Beben in Kolumbien seit Jahrzehnten. Rettungskräfte suchen unter den Trümmern weiter nach möglichen Überlebenden.
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