Im vergangenen Jahr sind in Deutschland weniger Versuchstiere eingesetzt worden als in den Vorjahren. «Der Rückgang an Tierversuchen betrifft fast alle Bereiche, so die Grundlagenforschung und die angewandte Forschung», sagte Andreas Hensel, Präsident des Bundesamts für Risikobewertung (BfR). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr betrug laut BfR 16 Prozent. Es war den Angaben zufolge das vierte Jahr in Folge, in dem die Zahl sank. Die Anzahl der Tiere, die getötet wurden, um ihre Organe und Gewebe für wissenschaftliche Zwecke zu untersuchen, ging demnach ebenfalls zurück. Gleiches gilt für die getöteten Versuchstiere, die nicht verwendet wurden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr etwa 1,46 Millionen Tiere in Tierversuchen eingesetzt. Mäuse machten 73 Prozent und Ratten etwa 7 Prozent der Tiere aus. 11 Prozent waren Fische (Zebrafische und andere Fischarten), etwa 5 Prozent Kaninchen und 1 Prozent Vögel. Affen (keine Menschenaffen), Hunde, Katzen und andere Tiere gehören zu den restlichen 3 Prozent.
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Weniger Versuchstiere als in den Vorjahren
Um Forschung zu betreiben und Medizinprodukte zu testen, werden in Deutschland jedes Jahr Hunderttausende Tiere eingesetzt. Am häufigsten sind es Mäuse und Ratten.
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