Im bei Safari-Urlaubern beliebten tansanischen Schutzgebiet Ngorongoro sind Behörden zufolge zehn Löwen tot aufgefunden worden. Erste Untersuchungen deuteten darauf hin, dass die Tiere im Ndutu-Gebiet des Parks vergiftet worden seien, teilte die Ngorongoro Naturschutzgebiet Behörde NCAA mit. Eine umfassende Untersuchung sowie eine Fahndung nach den Tätern sei demnach eingeleitet worden. Im ostafrikanischen Tansania sowie in anderen Ländern Afrikas kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Wildtieren und Menschen, die in an Naturschutzgebiete grenzenden Regionen leben. Wenn Löwen Viehbestände von Bauern reißen, kommt es manchmal zu Vergeltungsaktionen. Auch Konflikte zwischen Bauern und Elefanten, die in Felder eindringen und innerhalb von Minuten ganze Ernten plündern, kommen häufig vor. Verschärft wird die Situation durch den Verlust natürlicher Lebensräume sowie Konkurrenz um Wasserstellen und Weideland. Das Ngorongoro-Schutzgebiet gehört zum Unesco-Welterbe und ist die Heimat der Volksgruppe Massai, die dort traditionell mit ihren Viehherden leben.
Bildnachweis: © Kristin Palitza/dpa
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Zehn Löwen in Safari-Gebiet in Tansania getötet
Das Schutzgebiet Ngorongoro ist bei Touristen für seine außergewöhnlich dichte und vielfältige Tierwelt beliebt. Jetzt wurden hier zehn Löwen tot aufgefunden.
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