Nach dem Einbruch in eine Bank in Stuhr nahe Bremen sucht die Polizei nach Zeugen. «Wir haben schon Klinken geputzt und Nachbarn befragt», sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag. Der Aufruf richte sich auch an Anwohner, die Videokameras an ihren Häusern installiert hätten und möglicherweise Hinweise auf die Tat am Freitagmittag geben können. Die Kunden, die die betroffenen 14 Schließfächer gemietet hätten, seien bereits informiert worden. «Die Bank hat mit uns Kontakt aufgenommen und eine Hotline eingerichtet», sagte der Polizeisprecher. Bis zum Samstagnachmittag seien die Betroffenen angerufen worden. Am Montag sollten alle anderen Schließfachbesitzer kontaktiert werden. In der Filiale gibt es mehr als 700 Schließfächer. Über die Höhe der Beute macht die Polizei keine Angaben: «Auch bei Tankstellenüberfällen sagen wir nie etwas über die Höhe», sagte der Polizeisprecher. Bisher gebe es keine Spur von den Einbrechern. Nach Angaben der Ermittler drangen die Täter über einen Lichtschacht in den Keller der Bank ein. Sie steuerten den Raum mit den Schließfächern von Privatkunden an und öffneten gewaltsam die Tür, wie die Polizei weiter mitteilte. Dort brachen sie 14 Schließfächer auf und verschwanden mit der Beute. Laut Zeugen könnte es sich um drei Täter handeln, sagte der Polizeisprecher. Sie sollen blaue Overalls getragen und vermutlich mit einem schwarzen Auto geflüchtet sein. Ende Dezember waren in Gelsenkirchen (NRW) Einbrecher durch ein Bohrloch in den Tresorraum der dortigen Sparkasse gelangt. Sie brachen mehr als 3.000 Schließfächer auf und flohen mit Gold, Bargeld und anderen Wertsachen in Millionenhöhe.
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Zeugen für Bankraub nahe Bremen gesucht
Wieder machen Unbekannte Beute in Schließfächern einer Bank. Die Täter brechen in der Mittagspause ein. Die Polizei sucht Zeugen.
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