Bei einer Gepäckkontrolle am Frankfurter Flughafen hat der Zoll ein Wolfsfell in einem Kleidersack gefunden. Ein Reisender aus Kasachstan wollte den Zollbereich durch den grünen Ausgang («Nichts zu verzollen») verlassen, wie das Hauptzollamt der Stadt Frankfurt mitteilte. Die Mitarbeiter hielten den Mann jedoch an und öffneten seinen Koffer. Für den Wolfspelz-Teppich konnte der Mann laut Angaben keine artenschutzrechtlichen Dokumente vorlegen. «Gerade am Hotspot Frankfurter Flughafen mit Direktflügen aus aller Welt ist Artenschutz immer ein großes Thema», sagte Christine Straß, Pressesprecherin des Hauptzollamts. Dabei seien nicht nur skrupellose Händler am Werk. «Illegale Souvenirs werden häufig von Reisenden mitgebracht, oft auch aus Unwissenheit.» Dann drohe ein Bußgeld und die Sicherstellung des illegalen Mitbringsels. Auch auf den Besitzer des Wolfspelzes kommt jetzt ein Bußgeld wegen des Verstoßes gegen artenschutzrechtliche Bestimmungen zu. Das Tierfell stellten die Zollbediensteten sicher, wie das Hauptzollamt mitteilte.Artenschutz ist am Flughafen immer wieder Thema
Bildnachweis: © -/Zoll/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zoll findet Wolfspelz im Koffer
Am Frankfurter Flughafen stoppt der Zoll einen Reisenden aus Kasachstan. Die Beamten fanden im Gepäck ein ungewöhnliches Mitbringsel. Was dem Mann jetzt droht und warum das kein Einzelfall ist.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suchen wir ab sofort Verstärkung.
- 24. Februar 2026
Streik: kein Stadtbus-Verkehr am Freitag und Samstag
Eine Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh
- 12. März 2026
Radstation am Bahnhof derzeit außer Betrieb
Grund ist ein technischer Defekt – Betreiberfirma arbeitet an Lösung.
Neueste Artikel
- 17. März 2026
Tod eines Jugendlichen in Eckernförde: Mann in Haft
Nach dem Tod eines 15-Jährigen in Eckernförde ermittelt die Polizei einen Tatverdächtigen. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Was bislang bekannt ist.
Die IHK Ostwestfalen zeichnete Fach- und Industriemeister aus und würdigte ihre Leistungen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. März 2026
Tod eines Jugendlichen in Eckernförde: Mann in Haft
Nach dem Tod eines 15-Jährigen in Eckernförde ermittelt die Polizei einen Tatverdächtigen. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Was bislang bekannt ist.
Kondom oder dauerhafte Sterilisation - da hört es schon auf mit etablierten Verhütungsmethoden für Männer. Das muss sich ändern, fordert die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung und wirbt für Forschung.






