17. Dezember 2024 / Kreis Gütersloh

Ankommen erleichtern, Teilhabe ermöglichen, Zusammenleben gestalten

Gütersloh. Das neue Integrationskonzept für den Kreis Gütersloh steht in den Startlöchern. In den vergangenen zwei...

von Lena Baron

Gütersloh. Das neue Integrationskonzept für den Kreis Gütersloh steht in den Startlöchern. In den vergangenen zwei Jahren hat das Kommunale Integrationszentrum gemeinsam mit den 13 Kommunen die aktuelle Integrationslandschaft beleuchtet sowie Pläne und Empfehlungen für passgenaue Maßnahmen erarbeitet. Diese bilden die Grundlage für die weitere Gestaltung der integrationsbezogenen Arbeit und Teilhabechancen im Kreis Gütersloh und sollen dabei helfen, lokale Bedarfe zu optimieren. Begleitet wurde das Projekt vom Ibis Institut aus Duisburg. Mehrheitlich, bei einer Gegenstimme, sprach sich der Kreisausschuss am Montag, 16. Dezember, für das Konzept aus. Im Fachausschuss war zuvor die Ergänzung gemacht worden, dass Handlungsempfehlungen, die weitere finanzielle Ressourcen brauchen, eine gesonderten Beschlussfassung benötigen. Dem schloss sich der Kreisausschuss an.

Um einen möglichst praxisnahen Eindruck zu gewinnen, wurden verschiedene Akteure der Integrationsarbeit wie beispielsweise die Integrationsbeauftragten in den Kommunen, Vertreter von Migrantenorganisationen, Ehrenamtliche sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger bei dem Gestaltungsprozess mit einbezogen. In Workshops, Konferenzen und Umfragen konnten die Kernherausforderungen der Integrationsarbeit identifiziert und passgenaue Handlungsempfehlungen entwickelt werden. „Das Integrationskonzept ist ein Gemeinschaftsprojekt, das die Perspektiven vieler Beteiligter zusammenführt. Es zeigt auf, wie wir die Integration auf Kreis- und Kommunalebene noch besser gestalten können,“ erklärt Kreisdirektorin Susanne Koch.

Das Integrationskonzept setzt auf sechs zentrale Handlungsfelder und bietet zu jedem konkrete Empfehlungen. Dazu zählen zum Beispiel Angebote transparenter zu machen, das ehrenamtliche Engagement zu fördern und den Zugewanderten – insbesondere aus Mittel- und Südosteuropa als größte Gruppe – eine zielorientierte Unterstützung zu bieten.

Ein zentrales Element wird die Einführung der App ‚Integreat‘ sein, die Migrantinnen und Migranten den Zugang zu wichtigen Informationen erleichtert.

Darüber hinaus zielt das Integrationskonzept darauf ab, bestehende Netzwerke zu stärken.

Das Integrationskonzept liegt in einer Lang- und einer Kurzfassung vor und steht online im Kreistagsinformationssystem und nach dem Kreistagsbeschluss im Februar auch unter www.ki-gt.de zum Download bereit.

Quelle: Kreis Gütersloh - hier Original öffnen (www.kreis-guetersloh.de)


Bildnachweis/Bildinformationen: Stellen das neue Integrationskonzept vor: (v.l.) Dr. Anna Noack, Dr. Agnieszka Alers-Nieksch, Lena Satir, Manuel Erdmeier und Kreisdirektorin Susanne Koch.

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