Wie viel Spaß Handwerk machen kann, konnten zahlreiche Kinder beim 24. Kinder- und Kulturfest Wackelpeter in Bielefeld selbst ausprobieren. Auf der großen Familienbaustelle zum „Tag des Handwerks 2026“ wurde gehämmert, gemauert, gemalt und geschraubt. Mit dabei war auch die Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld.
Kreishandwerksmeister Frank Wulfmeyer und die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin Melanie Busch nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von dem großen Interesse der jungen Besucherinnen und Besucher zu machen. Für die Kreishandwerkerschaft ist die Familienbaustelle ein besonders anschauliches Beispiel dafür, wie Kinder früh und ganz praktisch mit dem Handwerk in Berührung kommen können.
Auf dem Handwerksparcours konnten die Nachwuchshandwerkerinnen und -handwerker unter fachkundiger Anleitung unter anderem Dachdecker-, Maurer-, Maler- und Lackiererarbeiten ausprobieren. Auch Holzarbeiten sowie Aufgaben aus den Bereichen Elektrotechnik und Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik gehörten zum Angebot. Wer die verschiedenen Stationen gemeistert hatte, durfte am Ende einen eigenen Kinder-Gesellenbrief mit nach Hause nehmen.
„Wer selbst einmal etwas baut, gestaltet oder repariert, erlebt unmittelbar, was Handwerk ausmacht. Genau solche Erlebnisse können Begeisterung wecken und im besten Fall viele Jahre später auch den Weg in eine Ausbildung ebnen“, betont Kreishandwerksmeister Frank Wulfmeyer.
Ein besonderer Gast war Handwerksinfluencerin und Anlagenmechanikerin Sandra Hunke. Mit kurzen Lesungen aus ihrem Kinderbuch „Bella Baumädchen“ zeigte sie den jungen Besucherinnen und Besuchern, dass Mädchen und Jungen im Handwerk gleichermaßen richtig sind.
„Nachwuchsgewinnung beginnt nicht erst mit der konkreten Suche nach einem Ausbildungsplatz“, sagt Melanie Busch. „Es geht zunächst darum, Kindern und Jugendlichen zu zeigen, wie vielfältig, modern und wichtig das Handwerk ist. Der Wackelpeter bietet dafür einen wunderbaren Rahmen.“
Die Familienbaustelle war ein Gemeinschaftsprojekt zahlreicher Partner aus dem regionalen Handwerk. Neben der Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld und der Handwerkskammer OWL beteiligten sich unter anderem das Handwerksbildungszentrum Brackwede, das Malerbildungszentrum Bielefeld, die Elektro-Innung Bielefeld, die Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Bielefeld sowie die Junior*innen des Handwerks Gütersloh-Bielefeld.
Quelle: Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld (kh-gt-bi.de.de)Bildnachweis / Bild: Thomas F. Starke / HWK OWL







