Anerkennung für beeindruckende Innovationsleistungen: Christian Wulff gratuliert der GJL+ Freie Architekten Grube Löffler Frenz Graf PartGmbB aus Karlsruhe zum Sprung in die TOP 100. Die Preisverleihung im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit findet am Freitag, 26. Juni, in Heidelberg für alle Mittelständler statt, die am Jahresanfang mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnet worden sind. Der frühere Bundespräsident und Ministerpräsident begleitet den zum 33. Mal ausgetragenen Innovationswettbewerb als Mentor. In dem wissenschaftlichen Auswahlverfahren überzeugte GJL+ in der Größenklasse B (51 bis 200 Mitarbeiter in Deutschland) besonders in der Kategorie Innovationsklima. Das Unternehmen zählt bereits zum zweiten Mal zu den Top-Innovatoren.
In unserem anlässlich der Auszeichnung veröffentlichten TOP 100-Unternehmensporträt heißt es:
Vor etwa vier Jahren entschieden die Partner von GJL+ Freie Architekten Grube Löffler Frenz Graf PartGmbB, zusätzliche Ressourcen in Wettbewerbe, Mehrfachbeauftragungen und Kommunikation zu investieren, obwohl der unmittelbare wirtschaftliche Nutzen zunächst offen war. Auch die Weiterentwicklung technischer Methoden steht im Vordergrund, insbesondere im Bereich Building Information Modeling (kurz: BIM) und bei KI-gestützten Prozessen. Diese Maßnahmen sollen Arbeitsweise, Qualität und Positionierung langfristig schärfen.
Das Architekturbüro arbeitet im Städte- und Wohnungsbau, im Industrie- und Verwaltungsbau sowie im Denkmalschutz von Bestandsbauten. Es begleitet Vorhaben von der ersten Studie bis zur Bauüberwachung. Viele Lösungen entstehen dabei direkt aus der Projektarbeit heraus: Vorschläge aus verschiedenen Bereichen werden in internen Runden diskutiert und fachlich weiterentwickelt. Tragen sie, fließen sie als zusätzliche Variante in die Planung ein und können Entwürfe wie Abläufe verändern. „In unserer täglichen Projektarbeit entstehen viele Lösungen aus kollektiver Reflexion und Teamaustausch“, sagt Geschäftsführer Ulrich Graf.
Klare Orientierung
Wie dieser Arbeitsmodus funktioniert, zeigt das Regionalzentrum eines Netzbetreibers in Rheinhausen. Gefragt war ein kompakter Baukörper, der Hallen, Werkstätten, Lager und Büros möglichst effizient bündelt. Aus dem Team kam der Vorschlag, die Bereiche so zu ordnen, dass das Gebäude ein erkennbares Gesicht erhält und trotzdem eine klare Orientierung bietet. In mehreren Runden wurde der Plan als funktionale Verbesserung begründet: mit nachvollziehbarer Wegeführung, klaren Zugängen und stärker betonten Aufenthalts- und Bürobereichen mit Tageslicht und Ausblick. So entstand ein Gebäude, das seine Aufgabe als Infrastrukturstandort erfüllt und zugleich eine klare innere Logik und Außenwirkung hat.
KI mit Grenzen
Bei der Einführung von digitalen Arbeitsweisen legt die Geschäftsführung klar fest, wofür neue Werkzeuge erprobt werden. Ein Feld rückte dafür stärker in den Blick: Software auf Basis künstlicher Intelligenz im Planungsprozess, vor allem in frühen Phasen, für Variantenstudien, Flächen- und Szenarienanalysen, Textarbeit und die Auswertung großer Datenmengen im Bestand. „Der entscheidende Punkt ist für uns, KI nicht als Ersatz, sondern als Erweiterung der architektonischen Entscheidungsfähigkeit zu verstehen“, erklärt Geschäftsführer Lars Frenz. Um Erfahrung mit KI zu sammeln, werden klar abgegrenzte Anwendungsfelder und kleine Pilotprojekte aufgesetzt, ohne den Entwurfsprozess der KI zu überlassen.
Zum Porträt geht’s auch hier: www.top100.de/die-top-innovatoren
TOP 100 – Deutschlands einziger Innovationswettbewerb für Mittelständler
Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mit 27 Forschungspreisen und über 200 Veröffentlichungen gehört er international zu den führenden Innovationsforschern. Mentor von TOP 100 ist der frühere Bundespräsident und Ministerpräsident Christian Wulff. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der Mittelstandsverband BVMW. Das Magazin „manager magazin“ begleitet den Unternehmensvergleich als Medienpartner, das Magazin „ZEIT für Unternehmer“ als Kooperationspartner. Mehr Infos und Anmeldung unter www.top100.de.
Mehr Informationen und Bildmaterial zum TOP 100-Wettbewerb: www.top100.de/presse
Pressekontakt
Dr. Simone Kraft
Architekturkommunikation
Sven Kamerar
compamedia GmbH






