Ausgezeichnete MINT-Bildung im Kreis Gütersloh
zdi-Netzwerk pro MINT GT erhält Qualitätssiegel
Kreis Gütersloh. „Die großen Herausforderungen etwa des Klimawandels und der nachhaltigen Energieversorgung werden wir nur meistern, wenn wir jungen Menschen Lust auf MINT machen“, so brachte Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein‑Westfalen, den Bedarf an Fachleuten auf den Punkt. Junge Menschen im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und zu fördern – genau das ist die Aufgabe des zdi-Zentrums pro MINT GT, das nun für seine Arbeit mit dem zdi-Qualitätssiegel ausgezeichnet wurde.
„Das zdi-Zentrum pro MINT GT zeigt, wie nachhaltige MINT-Förderung vor Ort gelingt – von der frühen Begeisterung für naturwissenschaftlich-technische Themen bis hin zur vertieften Berufs- und Studienorientierung“, sagte Ministerin Brandes im Rahmen der Übergabe des Qualitätssiegels in Düsseldorf. Seit mehr als 15 Jahren engagiert sich pro MINT GT für die MINT-Bildung im Kreis Gütersloh. In Trägerschaft der pro Wirtschaft GT organisiert es zum Beispiel seit 2011 den MINT-Mitmach-Tag im Carl-Miele-Berufskolleg. Mittlerweile locken dort ein buntes Bühnenprogramm sowie mehr als 60 Aussteller in jedem Jahr mehr als 3.000 Besucher nach Gütersloh, die dort viele MINT-Themen kennenlernen, ausprobieren und selbst erleben können.
Das zdi-Zentrum koordiniert außerdem den Fonds „MINT für Kinder und Jugendliche fördern“, der von Unternehmen finanziert, Schulen und Organisationen bei MINT-Aktivitäten unterstützt. Unternehmen aus dem Kreis Gütersloh zahlen einen jährlichen Beitrag in den Fonds, um Kindern und Jugendlichen MINT-Erlebnisse oder den Zugang zu besonderen Unterrichtsinhalten und -materialien zu ermöglichen. Ein weiterer wesentlicher Baustein des zdi-Zentrums pro MINT GT ist die Vergabe von Fördermitteln im Bereich der Berufs- und Studienorientierung für Schulen und Lernorte, die vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit finanziert werden.
Auch das eigene Angebot entwickelt das zdi-Zentrum pro MINT GT stets weiter: „In diesem Jahr haben wir mit den ‚MINT-Happen‘ ein neues Projekt gestartet“, erklärt Franziska Monkenbusch, Leiterin des zdi-Netzwerks im Kreis Gütersloh. „Über die ‚MINT-Happen‘ können Unternehmen praktische Anwendungen aus ihrem Unternehmensalltag als Unterrichtseinheiten an Schulen vorstellen und so junge Menschen praxisnah für MINT-Inhalte aus dem echten Leben begeistern“, so Monkenbusch. Unternehmen, die sich an den ‚MINT-Happen‘ beteiligen möchten, können sich über die Website von pro MINT GT anmelden.
Neben eigenen Projekten und der Koordination von Fördermitteln arbeitet das zdi-Netzwerk eng mit Schulen, Hochschulen, Kommunen und Lernorten in der Region zusammen. „Wir bedanken uns herzlich bei allen Partnern für die gute Zusammenarbeit und für ihren gemeinschaftlichen Einsatz für die MINT-Bildung im Kreis Gütersloh“, sagt Nikola Weber, Geschäftsführerin der pro Wirtschaft GT.
zdi steht für ‚Zukunft durch Innovation.NRW‘ und ist mit über 5.700 Partnerschaften mit Akteuren aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Schule, Politik und Gesellschaft europaweit das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses.
Der Newsletter und alle Angebote des zdi-Zentrums pro MINT GT finden sich online unter www.pro-mint-gt.de.
Bz: Das Team von pro MINT GT freut sich über die Auszeichnung mit dem zdi-Qualitätssiegel 2026 (v.l.): Lena Kemper, Julia Seggewiß, Nikola Weber und Franziska Monkenbusch.
Dieser Beitragstext wurde mithilfe von KI erstellt.






