25. Juni 2020 / Partner News

Theater Gütersloh: Verabschiedung von Waltraud „Puttchen“ Neumann und Jürgen Zmija

Nach vielen Jahren der Mitarbeit im Serviceteam

Verabschiedung von W. Neumann und J. Zmija

Am 19. Juni 2020 wurden Waltraud „Puttchen“ Neumann und Jürgen Zmija nach vielen Jahren der Mitarbeit aus dem Serviceteam des Theaters verabschiedet.
 
Jürgen Zmija, geboren in Tichau/Oberschlesien, besuchte im polnischen Wölfesdorf die Volksschule und kam über England, Hannover und Minden 1972 nach Gütersloh. Seit 1994 war er bei der Stadt Gütersloh beschäftigt, zunächst als Chauffeur der Bürgermeisterin bis 2005. Kurz vor der Eröffnung des Theaters nahm er am 1. März 2010 seinen Dienst im Serviceteam auf. 
 
In den letzten zehn Jahren hat er sich als äußerst flexibler Mitarbeiter, der praktischerweise zu jeder Tages- und Nachtzeit für alle anfallenden Aufgaben einsatzbereit war, unverzichtbar gemacht. Auch die weniger beliebten Aufgaben im Theater hat er gerne übernommen. Darüber hinaus hat er große Geduld unter Beweis gestellt und ist bei Bedarf spontan eingesprungen. Er wird den Mitarbeiter*innen und bestimmt auch dem Publikum als polyglotter Gentleman, der neben Deutsch auch fließend Polnisch und Englisch spricht, in bester Erinnerung bleiben.
 
Waltraud „Puttchen“ Neumann, Gütersloher Urgestein, war an die 30 Jahre mit dem Theater Gütersloh in allen seinen Formen verbunden. Zunächst im Team der Thekenbewirtung in der Paul-Thöne-Halle, wechselte sie noch im alten Haus an die Abendkasse und war von da an 24 Jahre lang das Herz des Serviceteams im Theater und bei den Sinfoniekonzerten in der Stadthalle. So hat sie als Nachbarin und Mitarbeiterin wirklich alles hautnah miterlebt: Paul-Thöne-Halle in Betrieb, Bau der Stadthalle, Ende der Paul-Thöne-Halle, Abriss, jahrelange Nutzung der Stadthalle als Theaterspielstätte sowie Bau und Eröffnung des neuen Theaters. 
 
Für das Theater war von unschätzbarem Wert, ein Gütersloher Original in seinen Reihen zu wissen. Eine Mitarbeiterin, die unzähligen Besucher*innen namentlich kennt und allen, die die Schwelle des Hauses überschritten haben, mit ihrer besonderen Offenheit, ihrer zugewandten Art und ihrem Pragmatismus begegnet. Mit Puttchens Eintritt in das Rentnerinnendasein geht am Theater eine Ära zu Ende. Sie wird den Mitarbeiter*innen und Besucher*innen im Theater fehlen.

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