17. November 2020 / Polizeimeldung

Landrat verurteilt Attacke: »Absolut inakzeptabel«

Mitarbeiter des Kreises beim Blitzen attackiert

von VS

Am Donnerstag wurde ein Angestellter des Kreises Gütersloh angegriffen. Der Täter konnte flüchten, nun sucht die Polizei nach Zeugen und Hinweisen.

Pressemitteilung des Kreises Gütersloh und der Polizei Gütersloh:

Am Donnerstagmittag (12. November, 12.05 Uhr) ist ein Mitarbeiter der Abteilung Straßenverkehr des Kreises Gütersloh während einer Geschwindigkeitsüberwachung in Herzebrock-Clarholz an der Marienfelder Straße in Höhe des Marienkindegartens durch einen Mann angegriffen worden. 

Während der Mitarbeiter des Kreises in der unmittelbaren Nähe des Blitzers in seinem Messfahrzeug saß, riss ein bislang unbekannter Mann plötzlich und unvermittelt die Fahrertür des Wagens auf und beschimpfte den Mitarbeiter. Anschließend schlug der Unbekannte ihn und drohte weitere Schläge an. Nur aufgrund einer selbstbewussten und lauten Ansprache flüchtete der Tatverdächtige nach dem Schlag in Richtung der Greffener Straße. Es liegt eine gute Personenbeschreibung des Mannes vor: Er ist zirka 30 bis 35 Jahre alt und hatte dunkle kurze Haare. Er trug zum Tatzeitpunkt eine dunkle Hose und eine dunkle Weste. Unter der Weste trug er einen grauen Pullover. Zudem trug er weiß-schwarze Sneaker
 
Landrat Sven-Georg Adenauer findet deutliche Worte: »Das ist absolut inakzeptabel. Ich verurteile es auf schärfste und hoffe sehr, dass sich der Täter ermitteln lässt.« Der Landrat, auch Polizeichef im Kreis Gütersloh, kündigte an, sich mit der Polizei auszutauschen, um den Schutz von Mensch und Material zu verbessern. 
 
Durch die Kreispolizeibehörde wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Polizei sucht weitere Zeugen. Wer kann Angaben zu dem beschriebenen Mann machen? Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der Mann am Tattag und am Tatort nicht durch die Geschwindigkeitsmessanlage erfasst. Hinweise und Angaben dazu nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241/869-0 entgegen.
 
Über die Körperverletzung hinaus, wurde der neue Blitzer »Hansi« am Donnerstag in Werther (Westf.) zum wiederholten Mal beschädigt. Auch diese Sachbeschädigung hat der Kreis Gütersloh zur Anzeige gebracht. »Geschwindigkeitsüberwachung ist nicht überall beliebt, aber Repression führt zum Umdenken und das rettet Menschenleben«, betont Adenauer. Die Geschwindigkeitskontrollen werden im Kreis Gütersloh konsequent und regelmäßig fortgesetzt, um das Geschwindigkeitsniveau nachhaltig zu senken. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit führt zu schwersten Unfallfolgen. Wenn ein Blitzer wie »Hansis« Vorgänger »Nico« einen Pkw mit 168 Stundenkilometern in einer 50er Zone blitzt, ist das ein Verdienst im Sinn der Verkehrssicherheit. 

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