9. Juli 2020 / Polizeimeldung

Steinewerfer an der A 33

Zeugen gesucht - wer kann Hinweise geben?

Polizeimeldung
von Polizei Gütersloh

HC/ Bielefeld - BAB 33-Steinhagen-Künsebeck

Ein Unbekannter bewarf am Montag, 06.07.2020, einen auf der Autobahn 33 fahrenden LKW mit einem Stein. Die Polizei sucht den Täter und Zeugen.

Gegen 18:30 Uhr befuhr ein 47-jähriger Sattelzug-Fahrer aus Dissen die A 33 in Richtung Osnabrück. Als er die Anschlussstelle Steinhagen passierte, bemerkte er einen Jugendlichen, der sich hinter der Lärmschutzwand wegduckte. Zeitgleich schlug ein Stein in die Windschutzscheibe seiner Zugmaschine ein.

Dem 47-Jährigen gelang es, den Sattelzug nach einigen Meter auf dem Standstreifen anzuhalten. Den Polizeibeamten der Autobahnpolizeiwache Stukenbrock schilderte der Dissener, dass vermutlich weitere Personen bei dem sich wegduckenden Jugendlichen waren, die den Stein geworfen hätten.

Polizisten der Autobahnpolizei fahndeten zusammen mit den Beamten der Polizei Gütersloh nach dem durch den LKW-Fahrer beschriebenen Jugendlichen sowie einer Jugendgruppe.

Der sich wegduckende Jugendliche soll 12 bis 16 Jahre alt sein und hatte helle Haare.

Ein Verfahren wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ist eingeleitet. Der Sachschaden wird auf circa 600 Euro geschätzt.

Die Polizei erinnert: Das Werfen von Gegenständen auf Fahrbahnen, Fahrzeuge oder gar Personen ist kein "dummer Jungenstreich" sondern kann lebensgefährlich sein.

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat 2 der Polizei Bielefeld unter 0521-545-0 entgegen

Meistgelesene Artikel

Regeländerungen ab dem heutigen Freitag
Aktuell

Neue Coronaschutzverordnung

weiterlesen...
Andrang auf Digital-Impfnachweise in Apotheken
Allgemeines

Wer vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist, kann sich den Nachweis nun auch auf das Smartphone holen. Die Apotheken bieten den Service seit Montag an. Es lief aber nicht überall ganz reibungslos.

weiterlesen...

Neueste Artikel:

Gruppenvergewaltigung in Freiburg: Urteil rechtskräftig
Allgemeines

Der Fall hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. Elf Männer hatten eine junge Frau vergewaltigt. Nun ist das Urteil gegen alle elf rechtskräftig.

weiterlesen...
Corona-Infektionen schon weit vor erstem Nachweis
Allgemeines

Eine neue Analyse eines Fachjournals bestätigt, dass sich das Coronavirus deutlich schneller in der Welt verbreitet haben soll als nach den ersten Nachweisen bekannt.

weiterlesen...

Das könnte Dich auch interessieren:

ANZEIGE – Premiumpartner