Die verwendeten Objekte stammen unter anderem von Gütersloher Bürgerinnen und Bürgern. Im Juni hatte der städtische Fachbereich Kultur dazu aufgerufen, nicht mehr benötigte Bade- und Schwimmutensilien für das Projekt abzugeben. Nun sind sie Teil einer Kunstlandschaft im öffentlichen Raum.
„Mich interessiert, was passiert, wenn Dinge, die eigentlich ausgedient haben, in einen völlig neuen Zusammenhang geraten“, betont Künstler Lenny Liebig. „Die Badeobjekte stehen für Freizeit, Wasser und Leichtigkeit. Entlang der Dalke werden sie zu etwas Neuem und regen hoffentlich dazu an, genauer hinzuschauen und über unseren Umgang mit Materialien nachzudenken.“
Zur Eröffnung begrüßte Lena Jeckel, Leiterin des Fachbereichs Kultur, die Gäste. „‚Badezyklen‘ zeigt sehr schön, was Kunst im öffentlichen Raum leisten kann: Sie überrascht uns an vertrauten Orten und eröffnet neue Perspektiven“, so Jeckel. „Besonders spannend ist, dass sich viele Gütersloherinnen und Gütersloher durch ihre gespendeten Badeobjekte ganz unmittelbar in dem Projekt wiederfinden können.“
Auch der Umweltaspekt spielt bei „Badezyklen“ eine zentrale Rolle. „Die Installation lenkt den Blick auf Materialien, die uns im Alltag selbstverständlich erscheinen, die aber nicht einfach verschwinden, wenn wir sie nicht mehr brauchen“, sagt Dr. Ulrich Zumkier, Leiter des Fachbereichs Umweltschutz. „Kunst kann solche Zusammenhänge auf eine andere Weise sichtbar machen und dazu anregen, über Ressourcennutzung, Wiederverwendung und unseren Umgang mit der Umwelt nachzudenken.“
Die vier Stationen von „Badezyklen“ können noch bis Freitag, 25. September, entlang der Dalke auf der Strecke vom Flussbetthotel in Richtung Stadtpark entdeckt werden.
Das Projekt ist Teil von „Stadtbesetzung 2026“, einem Förderprogramm des Kultursekretariats NRW. Ziel des Programms ist es, Kunst und Kultur in den öffentlichen Raum zu bringen und damit neue Perspektiven auf alltägliche Orte zu ermöglichen. Der Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh organisiert und begleitet das Projekt vor Ort.
Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)
Bildnachweis: © siehe Bildnachweisübersicht unter https://www.guetersloh.de/de/bildnachweise.php







