Rund 140 Meter Schmutzwasserkanal und etwa 350 Meter Regenwasserkanal wurden erneuert. Hinzu kommen insgesamt rund 700 Meter neue Versorgungsleitungen auf beiden Straßenseiten. Erst nach diesen Arbeiten konnte die Brockhäger Straße vollständig neu aufgebaut werden. Insgesamt entstanden rund 4.500 Quadratmeter neue Asphaltfahrbahn sowie etwa 3.000 Quadratmeter Geh- und Radwege. Gleichzeitig wurde der gesamte Bereich barrierefrei gestaltet. So erhielten der Knotenpunkt Körnerstraße/Haegestraße, der Nordring (B61), zwei Bushaltestellen und drei Mittelinseln taktile Leitsysteme, die blinden und sehbehinderten Menschen die Orientierung erleichtern und ein sicheres Queren der Straße ermöglichen.
„Mit dieser Baumaßnahme haben wir weit mehr erreicht als eine neue Straße“, sagt Baudezernent Albrecht Pförtner. „Wir haben die Infrastruktur im Untergrund grundlegend erneuert und gleichzeitig den Straßenraum moderner, sicherer und barrierefrei gestaltet. Dass ein Projekt dieser Größenordnung innerhalb der geplanten Bauzeit abgeschlossen werden konnte, ist eine starke Leistung aller Beteiligten. Danke dafür!“
Auch Mirco Koppmann, Leiter des Fachbereichs Tiefbau, hebt den Umfang der Arbeiten hervor: „Bei der Brockhäger Straße haben wir Kanalbau, Straßenbau und die Arbeiten der Versorgungsträger von Anfang an eng miteinander verzahnt. Das war richtig und notwendig, denn die Erneuerung des Schmutz- und Regenwasserkanals war ein wichtiger Baustein der Maßnahme. Zugleich wurde der Straßenraum grundhaft erneuert, barrierefrei ausgebaut und für die kommenden Jahre deutlich verbessert. Bei einer solchen Baustelle kommt es nicht nur auf die technische Umsetzung an, sondern auch auf eine gute Koordination im Bauablauf und auf Rücksichtnahme gegenüber den Anliegerinnen und Anliegern. Dass die Maßnahme innerhalb der angekündigten Bauzeit abgeschlossen wurde, ist eine starke Leistung unserer Projektleitung und der beteiligten Firmen.“
Mit dem Einbau der Ampelschleifen und den abschließenden Fahrbahnmarkierungen ist die Großbaustelle planmäßig abgeschlossen. Verbleibende Restarbeiten entlang des Geh- und Radwegs werden nun im Anschluss durchgeführt und beeinträchtigen den Verkehr nicht.
Für die grundhafte Erneuerung der Brockhäger Straße hat die Stadt Gütersloh eine Förderzusage der Bezirksregierung Detmold erhalten. Da die Schlussabrechnung der Baumaßnahme noch aussteht, lässt sich das endgültige Investitionsvolumen derzeit noch nicht beziffern.
Die Brockhäger Straße blieb während der gesamten Bauphase ausschließlich stadtauswärts befahrbar. Stadteinwärts wurden großräumige Umleitungen eingerichtet.
Die Stadt Gütersloh bedankt sich bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern, den anliegenden Gewerbetreibenden sowie den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauzeit.
Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)
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