19. Dezember 2025 / Stadt Gütersloh

Dank für langjähriges Engagement im Rat der Stadt

Bürgermeister verabschiedet 23 Ratsmitglieder und ehrt sechs Stadtälteste

von Stadt Gütersloh

In der letzten Ratssitzung des Jahres hat der Bürgermeister 23 Ratsmitglieder verabschiedet, die sich teils über viele Jahre hinweg mit großem Engagement für die Stadt Gütersloh eingesetzt haben. Mit ihrer Arbeit im Rat haben sie die Entwicklung der Stadt maßgeblich mitgeprägt und Verantwortung für das Gemeinwohl übernommen. Schon lange war der Ratssaal nicht so voll gewesen wie an diesem Donnerstag, 18. Dezember. Als Zeichen der Dankbarkeit erhielten alle ausgeschiedenen Ratsmitglieder in der letzten Ratssitzung des Jahres eine Urkunde, die ihre Verdienste würdigt.

Besonders herausragend war die langjährige Tätigkeit von sechs Ratsmitgliedern, die für ihr außergewöhnliches Engagement mit der Ehrenbezeichnung „Stadtälteste“ beziehungsweise „Stadtältester“ geehrt wurden. Sie erhielten neben der Urkunde für ihr Ratsmandat eine weitere Auszeichnung für diese besondere Ehrung.

Nach einleitenden Worten folgten persönliche Würdigungen des Bürgermeisters Matthias Trepper. Zu den „Stadtältesten“ gehört nun Marita Fiekas (CDU), die im Laufe der vergangenen 21 Jahre in rund 30 Ausschüssen Mitglied war, unter anderem im Bereich Jugendhilfe sowie im Haupt- und Planungsausschuss. Von 1999 bis 2025 saß sie zudem ununterbrochen im Kulturausschuss. Ebenso viele Jahre zählt die politische Karriere von Georg Hanneforth, der die CDU unter anderem im Planungs-, Haupt-, Umwelt- und Kulturausschuss vertrat und dazu sechs Jahre im Kulturausschuss den 1. stellv. Vorsitz und in derselben Zeit im Umweltausschuss den 2. stellv. Vorsitz inne hatte. Dazu kommen weitere Mitgliedschaften in Sparkassenzweckverbänden, im Verwaltungsrat der Sparkasse, bei der BiTel, dem Abwasserverband Obere Lutter und dem Kuratorium der Umweltstiftung.

Auch Ingrid Hollenhorst, stellv. Vorsitzende des CDU-Stadtverbands, verlässt den Rat nach 26 Jahren. In den vergangenen fünf Jahren nahm sie besonders als 1. stellvertretende Bürgermeisterin viele Termine wahr. Sie engagierte sich gut zwei Jahrzehnte als Vorsitzende im Jugendhilfeausschuss (1999 bis 2021), gehörte dem Haupt- und Sozialausschuss an, ebenso wie seit 2004 dem Integrationsrat, dem Verwaltungsrat der Sparkasse oder der Bernhard-Kaesler-Stiftung. Zusammen mit Ingrid Hollenhorst startete auch Heiner Kollmeyer im Rat, der seit 2009 den Fraktionsvorsitz seiner Partei innehatte. 26 Jahre lang prägte er die Politik in der Stadt unter anderem auch als Vorsitzender des Planungsausschusses (2004 bis 2020), des Wahlprüfungsausschusses, als Fraktionssprecher im Hauptausschuss oder als Co-Sprecher im Finanzausschuss und dem Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz, um nur einige zu nennen. Kollmeyer engagierte sich auch als Mitglied in Aufsichtsräten, Arbeitskreisen und vielen anderen Gremien und war nebenbei noch 18 Jahre als Kreislandwirt aktiv.

Peter Kalley prägte den Rat ebenfalls 26 Jahre lang, erst für die Unabhängigen Wähler, später fraktionslos. Neben dem Haupt-, Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss beteiligte sich Kalley in den Arbeitskreisen zur Feuerwehr, Konversion, Digitalisierung oder Mobilität. Er gehörte den Sparkassenzweckverbänden an, dem Aufsichtsrat der Gewerbepark Flugplatz GmbH oder der Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen im Kreis. Kalley war von 1994 bis 2014 parallel auch Mitglied des Kreistags. Dr. Thomas Krümpelmann weist als Ratsherr und nun Stadtältester ebenfalls 26 Jahre vor. Bereits seit 2004 war er planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und zuletzt Vorsitzender des Ausschusses für Planung, Bauen und Immobilien. Von 2020 bis 2024 war er hier 2. stellv. Vorsitzender. Über all die Jahre gehörte Planen und Bauen sowie der Schulbau zu seinen Steckenpferden, ebenso wie der Bereich Umwelt. An etwa 20 Ausschüssen und Arbeitskreisen nahm Krümpelmann als stellvertretendes Mitglied teil. Er engagierte sich darüber hinaus im Aufsichtsrat der Stadtwerke, der conceptGT, der Gewerbepark Flugplatz GmbH, in der Umweltstiftung sowie im SPD Ortsverein und Kreisverband, um nur einige zu nennen.

Auch Gitte Trostmann wurde in ihrer Funktion als 2. stellvertretende Bürgermeisterin während der vergangenen Legislaturperiode geehrt und für ihre engagierte Arbeit gewürdigt.

Mit großem Respekt und Dankbarkeit blickt die Stadt Gütersloh auf das Engagement der ausgeschiedenen Ratsmitglieder zurück, deren Einsatz weit über einzelne Amtszeiten hinaus wirkt und die Stadt nachhaltig geprägt hat.

Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)


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