19. August 2024 / Stadt Gütersloh

Er hat die Stadt sauber gehalten: Matthias Maurer geht in Ruhestand

Der Fachbereichsleiter verlässt die „Herzkammer“ der Stadtreinigung.

von Stadt Gütersloh

Der Fachbereichsleiter verlässt die „Herzkammer“ der Stadtreinigung.

Sauberkeit ist sein Beruf. Seit 36 Jahren ist Matthias Maurer für die Stadtreinigung in Gütersloh zuständig, 26 Jahre davon als deren Leiter. Jetzt geht der 65-jährige in den Ruhestand – mit einer Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Städtische Sauberkeit als tägliche Herausforderung

Matthias Maurer gehört zu denjenigen Mitarbeitenden bei der Stadt Gütersloh, die meistens sehr unmittelbar Rückmeldung über Ihre Arbeit bekommen. Müllabfuhr, Straßenreinigung, Winterdienst nach nächtlicher Glatteisbildung, die Entfernung von Kaugummis auf dem Berliner Platz, die Abholung von Sperrmüll, die Beseitigung zivilisatorischer Restbestände nach Festen und Feiern: Aus Bürgersicht ist die regelmäßige, am liebsten geräuschlose Erledigung solcher Aufgaben selbstverständlich. Städtische Sauberkeit steht auf der Liste der Verwaltungsaufgaben ziemlich weit oben. Und auch wenn Metropolenbewohner, die Gütersloh besuchen, immer mal wieder feststellen, man könne in der Stadt „vom Straßenpflaster essen“, hängen die Standards hoch.

Veränderungen in der Stadtreinigung

Maurer und sein Team von rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen dafür, dass sie zuverlässig erfüllt werden. Dabei hat sich in den vergangenen fast 40 Jahren einiges verändert in Sachen Stadtreinigung und Sauberkeit. Vieles davon hat mit erhöhter Sensibilität für die Ansprüche an eine saubere Umwelt zu tun. Füllten die Gütersloher ihre Mülltonnen in den Achtzigerjahren des vorigen Jahrhunderts noch mit rund 40 Litern Abfall pro Person und Woche, so sind dies heute statistische fünf Liter. Wir haben alle einigermaßen gelernt, unseren Abfall zu trennen, gelbe Säcke für Plastik mit dem Grünen Punkt wurden eingeführt, Anfang dieses Jahres dann die Gelbe Tonne. Eine blaue gibt es für Papier und eine grüne Biotonne, bei der die Akzeptanz seit ihrer Einführung im Jahr 1992 stark angestiegen ist.

Moderne Stadtreinigung – Schichtarbeit und technischer Fortschritt

Die Straßenreinigung arbeitet seit langem schon im Schichtdienst, „Handreiniger“, Kehrmaschinen und Papierkorbwagen sorgen für schnelle und stetige Beseitigung dessen, was gedankenlose Passanten auf Straßen und Wegen hinterlassen. Beim Winterdienst zählen die präzise Beobachtung der Wetterverhältnisse ebenso wie eine differenzierte Streupraxis mit deutlich weniger Salz bei der Garantie von maximaler Sicherheit.

Ein verlässliches Team im Hintergrund

„Auf mein Team kann ich mich verlassen“, fasst Matthias Maurer Aufgaben- und Leistungsportfolio seiner Kolleginnen und Kollegen zusammen. Der gebürtige Brackweder, der mit acht Jahren nach Gütersloh kam, hier zur Schule ging und danach zunächst eine Ausbildung als Tischler machte, wurde „Teil des Teams“, als er im Jahr 1987 bei der Stadt Gütersloh anfing. Ein Studium zum Bauingenieur und zwei Jahre bei der Tiefbaufirma Rogge lagen da bereits hinter ihm. Berufsbegleitend ergänzte er diese Erfahrungen noch mit einer Verwaltungsausbildung und folgte seinem Vorgänger Günther Müller nach dessen Pensionierung am 1. Juni 1998 in die Leitungsposition für das „Amt 70“, wie es damals noch im internen Sprachgebrauch hieß.

Die „Herzkammer“ der Stadtreinigung

Sein Büro hat Matthias Maurer an der Goethestraße 16. In dem ehemaligen Industriegebäude befindet auf rund 10.000 Quadratmetern mit dem Betriebshof, den Lagern und der Verwaltung die „Herzkammer“ der Gütersloher Stadtreinigung. Bis zum Bau des Recyclinghofs an der Carl-Zeiss-Straße, der inzwischen komplett von der GEG (Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbH) betrieben wird, wurden hier sogar noch Altmetall und andere Wertstoffe angenommen. Für Maurer und sein Team wurde der Standort über die Jahre allerdings immer mehr zum Raumproblem, insbesondere bei den Sozialräumen. Maurer: „Es geht hier nicht um Luxus, sondern um das, was wir brauchen.“ Umso aufmerksamer hat er am Ende seines Berufslebens registriert, dass der für seinen Bereich zuständige Dezernent Albrecht Pförtner einer Lösung des Problems höchste Priorität zuspricht.

Bis dahin bleibt die „Goethestraße“ für Bürgerinnen und Bürger eine feste Adresse für ihre Anliegen. Auch wenn digitale Angebote in den vergangenen zehn Jahren einiges an direkten Kontakt ersetzt haben, gehört die Annahme der Anrufe oder auch der Umgang mit Besucherinnen und Besuchern bei der Stadtreinigung immer noch zum täglichen Geschäft. Nachfragebedarf gibt es immer, zuletzt bei der Einführung der Gelben Tonne Anfang dieses Jahres.

Ein gut bestelltes Feld für den Ruhestand

Matthias Maurer hat sein „Feld gut bestellt“, was ihm nicht zuletzt auch die kommunalpolitischen Vertreterinnen und Vertreter in der letzten Sitzung des Fachausschusses vor der Sommerpause bestätigten. Sein Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Ulrich Zurlinden, und bislang gibt es auch im operativen Bereich noch keine personellen Engpässe: „Momentan gehen noch genügend Bewerbungen ein“, sagt Matthias Maurer. „Es kommen immer wieder Bewerber aus dem Fernverkehr.“
Matthias Maurer selbst wird man weiterhin in der Stadt sehen - mit der Familie, der Ehefrau, mit den zwei Kindern mit Familie zu der drei Enkel gehören oder auf dem Rennrad, seiner sportlichen Leidenschaft. Er darf auch in Zukunft sicher sein, dass ihm gut gereinigte Gütersloher Straßen und Wege den Untergrund dafür bieten.

Der Fachbereichsleiter verlässt die „Herzkammer“ der Stadtreinigung.

Sauberkeit ist sein Beruf. Seit 36 Jahren ist Matthias Maurer für die Stadtreinigung in Gütersloh zuständig, 26 Jahre davon als deren Leiter. Jetzt geht der 65-jährige in den Ruhestand – mit einer Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Städtische Sauberkeit als tägliche Herausforderung

Matthias Maurer gehört zu denjenigen Mitarbeitenden bei der Stadt Gütersloh, die meistens sehr unmittelbar Rückmeldung über Ihre Arbeit bekommen. Müllabfuhr, Straßenreinigung, Winterdienst nach nächtlicher Glatteisbildung, die Entfernung von Kaugummis auf dem Berliner Platz, die Abholung von Sperrmüll, die Beseitigung zivilisatorischer Restbestände nach Festen und Feiern: Aus Bürgersicht ist die regelmäßige, am liebsten geräuschlose Erledigung solcher Aufgaben selbstverständlich. Städtische Sauberkeit steht auf der Liste der Verwaltungsaufgaben ziemlich weit oben. Und auch wenn Metropolenbewohner, die Gütersloh besuchen, immer mal wieder feststellen, man könne in der Stadt „vom Straßenpflaster essen“, hängen die Standards hoch.

Veränderungen in der Stadtreinigung

Maurer und sein Team von rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen dafür, dass sie zuverlässig erfüllt werden. Dabei hat sich in den vergangenen fast 40 Jahren einiges verändert in Sachen Stadtreinigung und Sauberkeit. Vieles davon hat mit erhöhter Sensibilität für die Ansprüche an eine saubere Umwelt zu tun. Füllten die Gütersloher ihre Mülltonnen in den Achtzigerjahren des vorigen Jahrhunderts noch mit rund 40 Litern Abfall pro Person und Woche, so sind dies heute statistische fünf Liter. Wir haben alle einigermaßen gelernt, unseren Abfall zu trennen, gelbe Säcke für Plastik mit dem Grünen Punkt wurden eingeführt, Anfang dieses Jahres dann die Gelbe Tonne. Eine blaue gibt es für Papier und eine grüne Biotonne, bei der die Akzeptanz seit ihrer Einführung im Jahr 1992 stark angestiegen ist.

Moderne Stadtreinigung – Schichtarbeit und technischer Fortschritt

Die Straßenreinigung arbeitet seit langem schon im Schichtdienst, „Handreiniger“, Kehrmaschinen und Papierkorbwagen sorgen für schnelle und stetige Beseitigung dessen, was gedankenlose Passanten auf Straßen und Wegen hinterlassen. Beim Winterdienst zählen die präzise Beobachtung der Wetterverhältnisse ebenso wie eine differenzierte Streupraxis mit deutlich weniger Salz bei der Garantie von maximaler Sicherheit.

Ein verlässliches Team im Hintergrund

„Auf mein Team kann ich mich verlassen“, fasst Matthias Maurer Aufgaben- und Leistungsportfolio seiner Kolleginnen und Kollegen zusammen. Der gebürtige Brackweder, der mit acht Jahren nach Gütersloh kam, hier zur Schule ging und danach zunächst eine Ausbildung als Tischler machte, wurde „Teil des Teams“, als er im Jahr 1987 bei der Stadt Gütersloh anfing. Ein Studium zum Bauingenieur und zwei Jahre bei der Tiefbaufirma Rogge lagen da bereits hinter ihm. Berufsbegleitend ergänzte er diese Erfahrungen noch mit einer Verwaltungsausbildung und folgte seinem Vorgänger Günther Müller nach dessen Pensionierung am 1. Juni 1998 in die Leitungsposition für das „Amt 70“, wie es damals noch im internen Sprachgebrauch hieß.

Die „Herzkammer“ der Stadtreinigung

Sein Büro hat Matthias Maurer an der Goethestraße 16. In dem ehemaligen Industriegebäude befindet auf rund 10.000 Quadratmetern mit dem Betriebshof, den Lagern und der Verwaltung die „Herzkammer“ der Gütersloher Stadtreinigung. Bis zum Bau des Recyclinghofs an der Carl-Zeiss-Straße, der inzwischen komplett von der GEG (Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbH) betrieben wird, wurden hier sogar noch Altmetall und andere Wertstoffe angenommen. Für Maurer und sein Team wurde der Standort über die Jahre allerdings immer mehr zum Raumproblem, insbesondere bei den Sozialräumen. Maurer: „Es geht hier nicht um Luxus, sondern um das, was wir brauchen.“ Umso aufmerksamer hat er am Ende seines Berufslebens registriert, dass der für seinen Bereich zuständige Dezernent Albrecht Pförtner einer Lösung des Problems höchste Priorität zuspricht.

Bis dahin bleibt die „Goethestraße“ für Bürgerinnen und Bürger eine feste Adresse für ihre Anliegen. Auch wenn digitale Angebote in den vergangenen zehn Jahren einiges an direkten Kontakt ersetzt haben, gehört die Annahme der Anrufe oder auch der Umgang mit Besucherinnen und Besuchern bei der Stadtreinigung immer noch zum täglichen Geschäft. Nachfragebedarf gibt es immer, zuletzt bei der Einführung der Gelben Tonne Anfang dieses Jahres.

Ein gut bestelltes Feld für den Ruhestand

Matthias Maurer hat sein „Feld gut bestellt“, was ihm nicht zuletzt auch die kommunalpolitischen Vertreterinnen und Vertreter in der letzten Sitzung des Fachausschusses vor der Sommerpause bestätigten. Sein Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Ulrich Zurlinden, und bislang gibt es auch im operativen Bereich noch keine personellen Engpässe: „Momentan gehen noch genügend Bewerbungen ein“, sagt Matthias Maurer. „Es kommen immer wieder Bewerber aus dem Fernverkehr.“
Matthias Maurer selbst wird man weiterhin in der Stadt sehen - mit der Familie, der Ehefrau, mit den zwei Kindern mit Familie zu der drei Enkel gehören oder auf dem Rennrad, seiner sportlichen Leidenschaft. Er darf auch in Zukunft sicher sein, dass ihm gut gereinigte Gütersloher Straßen und Wege den Untergrund dafür bieten.

Der Fachbereichsleiter verlässt die „Herzkammer“ der Stadtreinigung.

Sauberkeit ist sein Beruf. Seit 36 Jahren ist Matthias Maurer für die Stadtreinigung in Gütersloh zuständig, 26 Jahre davon als deren Leiter. Jetzt geht der 65-jährige in den Ruhestand – mit einer Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Städtische Sauberkeit als tägliche Herausforderung

Matthias Maurer gehört zu denjenigen Mitarbeitenden bei der Stadt Gütersloh, die meistens sehr unmittelbar Rückmeldung über Ihre Arbeit bekommen. Müllabfuhr, Straßenreinigung, Winterdienst nach nächtlicher Glatteisbildung, die Entfernung von Kaugummis auf dem Berliner Platz, die Abholung von Sperrmüll, die Beseitigung zivilisatorischer Restbestände nach Festen und Feiern: Aus Bürgersicht ist die regelmäßige, am liebsten geräuschlose Erledigung solcher Aufgaben selbstverständlich. Städtische Sauberkeit steht auf der Liste der Verwaltungsaufgaben ziemlich weit oben. Und auch wenn Metropolenbewohner, die Gütersloh besuchen, immer mal wieder feststellen, man könne in der Stadt „vom Straßenpflaster essen“, hängen die Standards hoch.

Veränderungen in der Stadtreinigung

Maurer und sein Team von rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen dafür, dass sie zuverlässig erfüllt werden. Dabei hat sich in den vergangenen fast 40 Jahren einiges verändert in Sachen Stadtreinigung und Sauberkeit. Vieles davon hat mit erhöhter Sensibilität für die Ansprüche an eine saubere Umwelt zu tun. Füllten die Gütersloher ihre Mülltonnen in den Achtzigerjahren des vorigen Jahrhunderts noch mit rund 40 Litern Abfall pro Person und Woche, so sind dies heute statistische fünf Liter. Wir haben alle einigermaßen gelernt, unseren Abfall zu trennen, gelbe Säcke für Plastik mit dem Grünen Punkt wurden eingeführt, Anfang dieses Jahres dann die Gelbe Tonne. Eine blaue gibt es für Papier und eine grüne Biotonne, bei der die Akzeptanz seit ihrer Einführung im Jahr 1992 stark angestiegen ist.

Moderne Stadtreinigung – Schichtarbeit und technischer Fortschritt

Die Straßenreinigung arbeitet seit langem schon im Schichtdienst, „Handreiniger“, Kehrmaschinen und Papierkorbwagen sorgen für schnelle und stetige Beseitigung dessen, was gedankenlose Passanten auf Straßen und Wegen hinterlassen. Beim Winterdienst zählen die präzise Beobachtung der Wetterverhältnisse ebenso wie eine differenzierte Streupraxis mit deutlich weniger Salz bei der Garantie von maximaler Sicherheit.

Ein verlässliches Team im Hintergrund

„Auf mein Team kann ich mich verlassen“, fasst Matthias Maurer Aufgaben- und Leistungsportfolio seiner Kolleginnen und Kollegen zusammen. Der gebürtige Brackweder, der mit acht Jahren nach Gütersloh kam, hier zur Schule ging und danach zunächst eine Ausbildung als Tischler machte, wurde „Teil des Teams“, als er im Jahr 1987 bei der Stadt Gütersloh anfing. Ein Studium zum Bauingenieur und zwei Jahre bei der Tiefbaufirma Rogge lagen da bereits hinter ihm. Berufsbegleitend ergänzte er diese Erfahrungen noch mit einer Verwaltungsausbildung und folgte seinem Vorgänger Günther Müller nach dessen Pensionierung am 1. Juni 1998 in die Leitungsposition für das „Amt 70“, wie es damals noch im internen Sprachgebrauch hieß.

Die „Herzkammer“ der Stadtreinigung

Sein Büro hat Matthias Maurer an der Goethestraße 16. In dem ehemaligen Industriegebäude befindet auf rund 10.000 Quadratmetern mit dem Betriebshof, den Lagern und der Verwaltung die „Herzkammer“ der Gütersloher Stadtreinigung. Bis zum Bau des Recyclinghofs an der Carl-Zeiss-Straße, der inzwischen komplett von der GEG (Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbH) betrieben wird, wurden hier sogar noch Altmetall und andere Wertstoffe angenommen. Für Maurer und sein Team wurde der Standort über die Jahre allerdings immer mehr zum Raumproblem, insbesondere bei den Sozialräumen. Maurer: „Es geht hier nicht um Luxus, sondern um das, was wir brauchen.“ Umso aufmerksamer hat er am Ende seines Berufslebens registriert, dass der für seinen Bereich zuständige Dezernent Albrecht Pförtner einer Lösung des Problems höchste Priorität zuspricht.

Bis dahin bleibt die „Goethestraße“ für Bürgerinnen und Bürger eine feste Adresse für ihre Anliegen. Auch wenn digitale Angebote in den vergangenen zehn Jahren einiges an direkten Kontakt ersetzt haben, gehört die Annahme der Anrufe oder auch der Umgang mit Besucherinnen und Besuchern bei der Stadtreinigung immer noch zum täglichen Geschäft. Nachfragebedarf gibt es immer, zuletzt bei der Einführung der Gelben Tonne Anfang dieses Jahres.

Ein gut bestelltes Feld für den Ruhestand

Matthias Maurer hat sein „Feld gut bestellt“, was ihm nicht zuletzt auch die kommunalpolitischen Vertreterinnen und Vertreter in der letzten Sitzung des Fachausschusses vor der Sommerpause bestätigten. Sein Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Ulrich Zurlinden, und bislang gibt es auch im operativen Bereich noch keine personellen Engpässe: „Momentan gehen noch genügend Bewerbungen ein“, sagt Matthias Maurer. „Es kommen immer wieder Bewerber aus dem Fernverkehr.“
Matthias Maurer selbst wird man weiterhin in der Stadt sehen - mit der Familie, der Ehefrau, mit den zwei Kindern mit Familie zu der drei Enkel gehören oder auf dem Rennrad, seiner sportlichen Leidenschaft. Er darf auch in Zukunft sicher sein, dass ihm gut gereinigte Gütersloher Straßen und Wege den Untergrund dafür bieten.

Sauberkeit ist sein Beruf. Seit 36 Jahren ist Matthias Maurer für die Stadtreinigung in Gütersloh zuständig, 26 Jahre davon als deren Leiter. Jetzt geht der 65-jährige in den Ruhestand – mit einer Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Städtische Sauberkeit als tägliche Herausforderung

Matthias Maurer gehört zu denjenigen Mitarbeitenden bei der Stadt Gütersloh, die meistens sehr unmittelbar Rückmeldung über Ihre Arbeit bekommen. Müllabfuhr, Straßenreinigung, Winterdienst nach nächtlicher Glatteisbildung, die Entfernung von Kaugummis auf dem Berliner Platz, die Abholung von Sperrmüll, die Beseitigung zivilisatorischer Restbestände nach Festen und Feiern: Aus Bürgersicht ist die regelmäßige, am liebsten geräuschlose Erledigung solcher Aufgaben selbstverständlich. Städtische Sauberkeit steht auf der Liste der Verwaltungsaufgaben ziemlich weit oben. Und auch wenn Metropolenbewohner, die Gütersloh besuchen, immer mal wieder feststellen, man könne in der Stadt „vom Straßenpflaster essen“, hängen die Standards hoch.

Veränderungen in der Stadtreinigung

Maurer und sein Team von rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen dafür, dass sie zuverlässig erfüllt werden. Dabei hat sich in den vergangenen fast 40 Jahren einiges verändert in Sachen Stadtreinigung und Sauberkeit. Vieles davon hat mit erhöhter Sensibilität für die Ansprüche an eine saubere Umwelt zu tun. Füllten die Gütersloher ihre Mülltonnen in den Achtzigerjahren des vorigen Jahrhunderts noch mit rund 40 Litern Abfall pro Person und Woche, so sind dies heute statistische fünf Liter. Wir haben alle einigermaßen gelernt, unseren Abfall zu trennen, gelbe Säcke für Plastik mit dem Grünen Punkt wurden eingeführt, Anfang dieses Jahres dann die Gelbe Tonne. Eine blaue gibt es für Papier und eine grüne Biotonne, bei der die Akzeptanz seit ihrer Einführung im Jahr 1992 stark angestiegen ist.

Moderne Stadtreinigung – Schichtarbeit und technischer Fortschritt

Die Straßenreinigung arbeitet seit langem schon im Schichtdienst, „Handreiniger“, Kehrmaschinen und Papierkorbwagen sorgen für schnelle und stetige Beseitigung dessen, was gedankenlose Passanten auf Straßen und Wegen hinterlassen. Beim Winterdienst zählen die präzise Beobachtung der Wetterverhältnisse ebenso wie eine differenzierte Streupraxis mit deutlich weniger Salz bei der Garantie von maximaler Sicherheit.

Ein verlässliches Team im Hintergrund

„Auf mein Team kann ich mich verlassen“, fasst Matthias Maurer Aufgaben- und Leistungsportfolio seiner Kolleginnen und Kollegen zusammen. Der gebürtige Brackweder, der mit acht Jahren nach Gütersloh kam, hier zur Schule ging und danach zunächst eine Ausbildung als Tischler machte, wurde „Teil des Teams“, als er im Jahr 1987 bei der Stadt Gütersloh anfing. Ein Studium zum Bauingenieur und zwei Jahre bei der Tiefbaufirma Rogge lagen da bereits hinter ihm. Berufsbegleitend ergänzte er diese Erfahrungen noch mit einer Verwaltungsausbildung und folgte seinem Vorgänger Günther Müller nach dessen Pensionierung am 1. Juni 1998 in die Leitungsposition für das „Amt 70“, wie es damals noch im internen Sprachgebrauch hieß.

Die „Herzkammer“ der Stadtreinigung

Sein Büro hat Matthias Maurer an der Goethestraße 16. In dem ehemaligen Industriegebäude befindet auf rund 10.000 Quadratmetern mit dem Betriebshof, den Lagern und der Verwaltung die „Herzkammer“ der Gütersloher Stadtreinigung. Bis zum Bau des Recyclinghofs an der Carl-Zeiss-Straße, der inzwischen komplett von der GEG (Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbH) betrieben wird, wurden hier sogar noch Altmetall und andere Wertstoffe angenommen. Für Maurer und sein Team wurde der Standort über die Jahre allerdings immer mehr zum Raumproblem, insbesondere bei den Sozialräumen. Maurer: „Es geht hier nicht um Luxus, sondern um das, was wir brauchen.“ Umso aufmerksamer hat er am Ende seines Berufslebens registriert, dass der für seinen Bereich zuständige Dezernent Albrecht Pförtner einer Lösung des Problems höchste Priorität zuspricht.

Bis dahin bleibt die „Goethestraße“ für Bürgerinnen und Bürger eine feste Adresse für ihre Anliegen. Auch wenn digitale Angebote in den vergangenen zehn Jahren einiges an direkten Kontakt ersetzt haben, gehört die Annahme der Anrufe oder auch der Umgang mit Besucherinnen und Besuchern bei der Stadtreinigung immer noch zum täglichen Geschäft. Nachfragebedarf gibt es immer, zuletzt bei der Einführung der Gelben Tonne Anfang dieses Jahres.

Ein gut bestelltes Feld für den Ruhestand

Matthias Maurer hat sein „Feld gut bestellt“, was ihm nicht zuletzt auch die kommunalpolitischen Vertreterinnen und Vertreter in der letzten Sitzung des Fachausschusses vor der Sommerpause bestätigten. Sein Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Ulrich Zurlinden, und bislang gibt es auch im operativen Bereich noch keine personellen Engpässe: „Momentan gehen noch genügend Bewerbungen ein“, sagt Matthias Maurer. „Es kommen immer wieder Bewerber aus dem Fernverkehr.“
Matthias Maurer selbst wird man weiterhin in der Stadt sehen - mit der Familie, der Ehefrau, mit den zwei Kindern mit Familie zu der drei Enkel gehören oder auf dem Rennrad, seiner sportlichen Leidenschaft. Er darf auch in Zukunft sicher sein, dass ihm gut gereinigte Gütersloher Straßen und Wege den Untergrund dafür bieten.

Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)

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