Das Forum Russische Kultur Gütersloh e.V. engagiert sich seit seiner Gründung 1991 für die Förderung des kulturellen Austauschs zwischen Deutschland und dem russischsprachigen Kulturraum durch die Organisation von Konzerten, Ausstellungen, Vorträgen und Reisen mit dem Ziel, kulturelle Verständigung zu fördern und einen offenen Dialog zu ermöglichen. Nun hat der Verein seine historischen Unterlagen offiziell an das Stadtarchiv Gütersloh übergeben. Mit der Übergabe werden Dokumente, Fotografien, Programmhefte, Plakate, Korrespondenzen und weitere Materialien aus mehreren Jahrzehnten Vereinsarbeit dauerhaft gesichert und für Forschung sowie interessierte Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Archivleitung des Stadtarchivs Gütersloh, Julia Kuklik, betont die Bedeutung dieser Übergabe: „Solche Vereinsbestände sind für die Stadtgeschichte von großem Wert. Sie dokumentieren bürgerschaftliches Engagement, kulturellen Austausch und die Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens in Gütersloh. Wir freuen uns sehr, dass das Forum Russische Kultur seine Unterlagen nun dauerhaft in unsere Obhut gibt.“
Auch der Vorsitzende des Forums, Dr. Günter Bönig, sieht die Übergabe als wichtigen Schritt:
„Mit der Übergabe an das Stadtarchiv stellen wir sicher, dass die Geschichte unseres Vereins und der vielfältigen deutsch-russischen Kulturarbeit in Gütersloh nachhaltig bewahrt wird. Gleichzeitig wird das Engagement vieler ehrenamtlicher Menschen sichtbar gemacht, die den Verein über Jahre hinweg geprägt haben.“ Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine, wie vorher auch schon aufgrund der Corona-bedingten Reise- und Kontaktbeschränkungen, mussten die Aktivitäten seit 2020 drastisch reduziert werden.
Die Unterlagen werden vom Stadtarchiv fachgerecht erschlossen, konservatorisch aufbereitet und für die Nutzung bereitgestellt. Interessierte können die Materialien zukünftig im Lesesaal des Archivs einsehen.
Die aktuelle Übergabe verdeutlicht, wie wichtig die Sicherung von Vereins- und Organisationsgeschichten für das kollektive Gedächtnis der Stadt ist. Deshalb lädt das Stadtarchiv Gütersloh weitere Vereine, Verbände, Initiativen und kulturelle Einrichtungen ein, ebenfalls ihre historischen Unterlagen einzubringen. Auch Privatpersonen können Dokumente mit lokalgeschichtlichem Bezug zur Archivierung anbieten. Archivleiterin Julia Kuklik betont: „Je vielfältiger die überlieferten Quellen sind, desto lebendiger lässt sich die Stadtgeschichte erzählen. Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme und beraten gern individuell zur möglichen Übergabe von Unterlagen.“
Interessierte können sich direkt an das Stadtarchiv Gütersloh wenden, um Informationen zu Abläufen, Bewertung und langfristiger Sicherung zu erhalten. Das geht per E-Mail an
julia.kuklik@guetersloh.de oder telefonisch unter 05241 / 82-2302.
Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)
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