Ein besonderer Fokus liegt auf dem Projekt „MemoryMaker“, das von Mitarbeitenden der Gedenkstätte Stalag 326 vorgestellt wird. (Stalag war ein deutsches Kriegsgefangenenlager im Zweiten Weltkrieg, in dem vor allem sowjetische Kriegsgefangene untergebracht waren.) Präsentiert werden aktuelle Rechercheergebnisse zu Kindern und Jugendlichen in Stalag 326 sowie Ansätze der pädagogischen Vermittlungsarbeit, etwa in Form von Workshops und partizipativen Formaten. Darüber hinaus werden neue Erkenntnisse zum jüdischen Leben in Gütersloh vorgestellt und zur Diskussion gestellt.
Darüber hinaus bietet die Geschichtswerkstatt Raum für Austausch und Vernetzung: Das Stadtarchiv informiert über neue Bestände und kommende Veranstaltungen. Zudem berichten die Arbeitsgruppen unter anderem zu Straßennamen und postkolonialen Perspektiven über ihre aktuellen Aktivitäten. Interessierte Bürger und Bürgerinnen sind eingeladen, teilzunehmen, Fragen zu stellen und eigene Perspektiven einzubringen.
Die Geschichtswerkstatt findet am Montag, 27. April, um 18 Uhr im Stadtarchiv Gütersloh statt. Organisiert wird das Format vom Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv.
Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)
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