2. Oktober 2023 / Stadt Gütersloh

Gewinner des Heimatpreises Gütersloh 2023 stehen fest

Der Arbeitskreis Asyl der Evangelischen Kirchengemeinde und Norbert Jebramcik freuen sich über Preisgeld.

von Stadt Gütersloh

Der Arbeitskreis Asyl der Evangelischen Kirchengemeinde und Norbert Jebramcik freuen sich über Preisgeld.

Die Jury hat entschieden. Die Gewinner des diesjährigen Heimatpreises stehen fest. Es galt, das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro zu vergeben. In diesem Jahr gibt es zwei Preisträger. Der städtische Fachbereich Kultur nahm alle Vorschläge an und prüfte sie auf deren formale Förderwürdigkeit. Die Mittel kommen vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, das das Geld für den Preis „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ - kurz Heimatpreis - zur Förderung und Würdigung des lokalen Engagements und nachahmenswerter Praxisbeispiele im Bereich Heimat vergibt. Den 1. Preis erhält nun der Arbeitskreis Asyl der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh und damit ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro. Norbert Jebramcik darf sich über Platz 2 und damit 2000 Euro freuen. Diesen Vorschlägen der Jury waren die Politiker im Ausschuss für Kultur und Weiterbildung und schließlich im Rat gefolgt.

Insgesamt gingen in diesem Jahr fünf Bewerbungen bzw. Vorschläge ein. Preisträger können Körperschaften, Vereine, Organisationen oder ähnliches sein, wichtig ist deren Gemeinnützigkeit. Ein Novum in diesem Jahr: Zum ersten Mal durften sich Einzelpersonen bewerben und vorgeschlagen werden. Alle Bewerbungen haben die Jury tief beeindruckt und sie lobte die Arbeit der jeweiligen Bewerber ausdrücklich, allerdings musste sie sich nach gründlicher Prüfung und Abwägung entscheiden und sieht in den beiden Preisträgern die zutreffendsten Gewinner des diesjährigen Heimatpreises.

Arbeitskreis Asyl überzeugt Jury

Der Arbeitskreis Asyl der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh hat die Jury am meisten überzeugt, weil der Arbeitskreis neue Ansatzpunkte für den Heimatpreis liefert. Dabei betont die Jury, dass Migranteninnen und Migranten ausdrücklich zum Begriff „Heimat“ passen. Mit der Auszeichnung werden nun die sehr engagierte ehrenamtliche Arbeit des Arbeitskreises und insbesondere die vielfache Unterstützung der Menschen in verschiedenen Lebenslagen gewürdigt. Ob ganz praktische Hilfe durch Sachspenden, Sprachförderung oder Besuche in Unterkünften, der Arbeitskreis Asyl setzt sich mit viel Herz für Geflüchtete in der Stadt ein. Zudem wurde das Café Connect durch die Jury hervorgehoben, mit dem die Organisation einen Raum der Begegnung für Menschen geschaffen hat, heißt es in der Begründung.

Norbert Jebramciks Modelle begeistern

Norbert Jebramcik ist von der Jury für seine Gründlichkeit belohnt worden. Sehr liebevoll und genau modelliert er seit mehr als 20 Jahren schrittweise den alten Gütersloher Stadtkern im Maßstab 1:87 nach. Für die Aufarbeitung und seine Recherchearbeit im Stadtarchiv zollt ihm die Jury Respekt und würdigt nun die vielen Arbeitsstunden, die in den Modellen stecken. Seine Ausstellung in der Stadthalle ist von vielen Menschen besucht worden und hat viele sehr berührt. Jebramcik kündigte bereits an, dass für die Zukunft schon weitere Modelle in Planung sind.

Jetzt bewerben für den Heimatpreis 2024

Wer sich selbst für den nächsten Heimatpreis bewerben will oder, wer eine Organisation, einen Verein oder eine Einzelperson für den Preis vorschlagen möchte, kann das jederzeit tun. Erneute Bewerbung sind möglich und gewünscht, auch wenn sie dieses Mal nicht ausgewählt wurden. Alle Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Gütersloh können ab sofort Vorschläge bei der Stadtverwaltung einreichen (Fachbereich Kultur, Friedrichstraße 10, 33330 Gütersloh; E-Mail: mchldppgtrslhd).

Die offizielle Verleihung des Heimatpreises Gütersloh 2023 findet Ende des Jahres statt.

Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)

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