26. September 2023 / Stadt Gütersloh

Kinderspielplatz an Martin-Luther-Kirche offiziell freigegeben

Bunte Spielhäuser, Kletterturm und besondere Schaukel zum Ausprobieren und Entdecken.

von Stadt Gütersloh

Bunte Spielhäuser, Kletterturm und besondere Schaukel zum Ausprobieren und Entdecken.

„Es ist ein neues Highlight im direkten Innenstadt-Bereich für Familien und Kinder“, so beschreibt Bürgermeister Norbert Morkes den umgebauten Kinderspielplatz an der Martin-Luther-Kirche. Schon vom Berliner Platz aus sind die bunten Spielhäuser zu erkennen, auf denen bereits seit einigen Tagen Kinder jeden Alters herumklettern und sich austoben können. Auf rund 425 Quadratmetern haben die Mitarbeitenden des städtischen Fachbereichs Grünflächen seit Mai gewirkt und das Gelände komplett umgestaltet. Ganz offiziell eröffnet wurde der Kinderspielplatz am Dienstagmorgen, 26. September, von Bürgermeister Norbert Morkes, der technischen Beigeordneten Nina Herrling, dem Leiter des Fachbereich Grünflächen Dirk Buddenberg, Mitarbeiterin des Fachbereichs Grünflächen Katharina Krause und Mitgliedern der evangelischen Stiftung Gütersloh. Die Umbauarbeiten erfolgten in Abstimmung und Kooperation mit der evangelischen Stiftung, die die Neugestaltung des Spielplatzes mit 20.000 Euro förderte.

 
 

Bunte Spielgeräte bieten auf kleinem Raum Platz für viele Kinder

„Uns war es wichtig, einen Familienspielplatz zu schaffen, bei dem für Kinder allen Alters etwas dabei ist“, so Katharina Krause, die die Baumaßnahmen des Spielplatzes maßgeblich begleitet hat. Dieses Vorhaben ist gelungen: Viele bunte Spielhäuser, Klettergerüste, Schaukel und Rutsche laden Kinder von Klein bis Groß zum Toben und Entdecken ein. Der höchste Turm der Kletteranlage für die älteren Kinder (sechs bis 14 Jahre) ist schon vom Berliner Platz aus zu sehen. Er soll als Blickfang dienen und bringt aufregendere und anspruchsvollere Klettermöglichkeiten mit sich. Gerade die Seilnetzkonstruktion mit einzelnen Gummiflächen bietet auf kleinem Raum viel Platz für mehrere Kinder. Dies war zudem eine Herausforderung, die es auf der gesamten Spielfläche zu meistern galt. So bietet auch der blau-gelbe Tampenschwinger mit gleich vier Sitzmöglichkeiten am Ende des Spielplatzes mehr Platz als eine normale Schaukel und ermöglicht das Schaukeln in unterschiedliche Richtungen. Zwischen den beiden Spielelementen befindet sich der Sandspielbereich für die kleineren Kinder zwischen drei und sechs Jahren. Hier bieten mehrere kleinere Häuschen unterschiedliche Spielfunktionen auf einer niedrigeren Ebene. Das Sand- und Rollenspiel steht im Vordergrund, aber auch ein Tunnel sowie ein kleines Kletternetz lassen erste Erfahrungen mit Höhe und Enge zu. Rund herum verteilen sich diverse Sitzmöglichkeiten auch für Begleitpersonen. Einige der Spielgeräte sind dazu barrierefrei gestaltet worden: Eines der Spielhäuser kann beispielsweise mit einem Kinderrollstuhl befahren werden. Außerdem dienen die erhöhten Sandeinfassungen als Sitzfläche für ein Umsetzen aus dem Rollstuhl und die Hackschnitzelflächen wurden mit Rampen ausgestattet, um den Übergang mit einem Rollstuhl zu erleichtern. Bei den Spielgeräten ist die Auswahl thematisch an die Innenstadt angelehnt worden. „Mit den Spielhäusern und ihren Giebelfassaden wollten wir das Thema ‚Stadt‘ aufnehmen und so den urbanen Charakter des Spielplatzes unterstützen“, erklärt die Beigeordnete Nina Herrling.

Jetzt schon vom Berliner Platz aus zu sehen: Hecken und Zäune sind gewichen

Neben der Attraktivitätssteigerung durch die vielen neuen Spielgeräte sollten auch die Einsehbarkeit und Übersichtlichkeit des Platzes deutlich erhöht werden. Dafür sind die Hecken und Zäune zwischen Spiel- und Kirchplatz gewichen. „Uns war vor allem die Öffnung des Spielplatzes zum Kirchplatz hin wichtig, um auch die Wahrnehmbarkeit vom Berliner Platz aus zu verbessern“, erklärt Dirk Buddenberg die Umgestaltung des 425 Quadratmeter großen Platzes. Das Konzept geht auf: Am Dienstagmorgen um 10 Uhr wimmelt es auf dem Platz nur so von Kindern, die im Sand buddeln, auf den Turm klettern oder auf dem Tampenschwinger wild hin und her schaukeln. „Der Spielplatz in dieser Lage wird rege genutzt“, das Bild freut Joachim Martensmeier, Vorsitzender der Evangelischen Stiftung Gütersloh, besonders: „Als wir gehört haben, dass der Spielplatz umgebaut werden soll, fanden wir das eine super Idee, die wir gerne unterstützen wollten.“ Auch Bürgermeister Norbert Morkes freut sich, dass der Spielplatz schon jetzt so gut angenommen wird. Er erinnert sich noch an die vielen Innenstadt-Begehungen zu früheren Zeiten mit dem Jugendhilfeausschuss, um Möglichkeiten für die Errichtung neuer Spielgeräte zu finden. Daher freut es ihn umso mehr, dass mit dem Umbau des Spielplatzes an der Martin-Luther-Kirche ein neues Highlight für die Gütersloher Innenstadt entstanden ist. „Ich bin froh und dankbar, dass wir für dieses Projekt die Unterstützung der Evangelischen Stiftung bekommen haben.“ Insgesamt hat die Stadt in den Umbau des Spielplatzes an der Martin-Luther-Kirche 112.000 Euro investiert.

Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)

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