Am Donnerstag, 12. März, springen um 11 Uhr wieder Sirenen und Alarme an: der landesweite Warntag findet statt. Seit dem Jahr 2018 wird der landesweite Sirenenprobealarm regelmäßig durchgeführt. NRW-weit und damit auch in Gütersloh sollen Menschen für die verschiedenen Warnwege sensibilisiert werden. Damit das in NRW überall passiert, wurde der Probealarm zu einem landesweiten Warntag weiterentwickelt, bei dem der Sirenenalarm gepaart mit Meldungen über weitere Mittel wie Handys erprobt wird. Um das Thema deutlicher in den Fokus der Bürgerinnen und Bürger zu rücken, sollen möglichst alle Warnmittel für den landesweiten Warntag genutzt werden.
Die Sirenen werden um 11 Uhr ausgelöst. Dabei wird zuerst ein Dauerentwarnungston ausgespielt. Nach fünfminütiger Pause folgt ein auf- und abschwellender Ton für den Katastrophenschutzalarm. Ebenfalls nach fünfminütiger Pause ist dann wieder der Dauerentwarnungston zu hören. Alle Alarmierungstöne haben eine Dauer von einer Minute.
Während die Sirenen um 11 Uhr aufheulen und über das Cell Broadcast-System ein lauter Piepton aus dem Handy oder Smartphone schrillt, hören die Menschen auch im Radio einen Hinweis auf den landesweiten Probealarm und sehen ihn auf der städtischen Internetseite www.guetersloh.de sowie auf den Social-Media-Kanälen der Stadt. Um 11.20 Uhr läuft dann die Entwarnung.
Wichtig: Während des Probelaufs sollten die Notrufnummern der Feuerwehr und Polizei von Gütersloher Bürgerinnen und Bürgern für Notrufe freigehalten werden. Falls im Zeitraum des Probealarms ein echtes Warnereignis eintritt, bleibt den Behörden selbstverständlich die Möglichkeit, auch davor über die Warnmittel zu warnen.
In diesem Jahr will das NRW-Innenministerium einen besonderen Fokus auf das Thema Selbstschutz richten. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, dass sich die Bevölkerung eigenständig vorbereitet, weil die individuelle Vorsorge eines jeden Einzelnen Leben schützen, Schäden begrenzen und Einsatzkräfte entlasten könne, so das Ministerium. Weitere Informationen finden Bürgerinnen und Bürger in der Broschüre Selbstschutztipps für den Katastrophenfall. Neben dem Thema Warnung wird darin auch auf Themen wie Notfallvorräte, Blackout etc. eingegangen. Die wichtigsten Infos zum Thema Stromausfall sowie den Notfallinfopunkten in Gütersloh gibt es auch auf der städtischen Website.
Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)
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