27. Februar 2026 / Stadt Gütersloh

Lesung zum Internationalen Frauentag in der Volkshochschule Gütersloh

Veranstaltung mit der Aktivistin Lilian Schwerdtner am Dienstag, 10.

von Stadt Gütersloh

Mit der MeToo-Bewegung haben Erfahrungen von sexualisierter Gewalt seit 2017 einen neuen Platz in der öffentlichen Debatte eingenommen. Rund um den internationalen Frauentag, Sonntag, 8. März, stellt sich die Frage: Wie kann die Scham die Seiten wechseln? Am Dienstag, 10. März, 19.30 Uhr, laden Trotz allem e.V. und die Volkshochschule (VHS) gemeinsam zu einer Gesprächsveranstaltung mit der Aktivistin Lilian Schwerdtner in die Aula der VHS an der Hohenzollernstraße ein. Schwerdtner engagiert sich als Teil des Kollektivs „Actions against Rape Culture“ gegen sexualisierte Gewalt und produziert den Podcast „Not your Opfer“.

2021 erschien ihr Buch „Sprechen und Schweigen über sexualisierte Gewalt“. Darin analysiert die Autorin, geprägt von ihrer philosophischen Ausbildung, wie Diskurse über sexualisierte Gewalt im deutschsprachigen Raum seit MeToo geführt werden.

„Lilian Schwerdtners Arbeit hilft dabei, das eigene Urteil zu hinterfragen und zeigt Möglichkeiten eines anderen Sprechens über sexualisierte Gewalt auf“, so Dr. Mariella Gronenthal, stellvertretende Leiterin der VHS. Sie wird die Veranstaltung moderieren.

Erstmals kooperieren zum diesjährigen 8. März die Gewaltschutzorganisation Trotz allem e.V. und die Volkshochschule (VHS) Gütersloh miteinander. „Es ist nicht einfach, die Öffentlichkeit auf unsere Anliegen aufmerksam zu machen: den Schutz von Frauen vor sexualisierter Gewalt, gute Beratungsangebote für Betroffene, Prävention und Empowerment“, so Kerstin Engel, Leiterin der Beratungsstelle Trotz allem e.V. „Wir freuen uns deshalb, mit der Volkshochschule gemeinsam weiter in die Stadtgesellschaft hineinwirken zu können.“

Der Abend richtet sich an Betroffene von sexualisierter Gewalt ebenso wie an Fachkräfte, die mit Betroffenen arbeiten, aber auch an alle Menschen, die sich mit Betroffenen solidarisieren und besser verstehen wollen, wie Hilfe aussehen kann. Denn, das wird aus Schwerdtners Buch heraus deutlich: Im Sprechen über ein Ereignis wiederholt sich nur zu oft die Gewalterfahrung, und dieses Muster muss durchbrochen werden.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung wird erbeten. Eine spontane Teilnahme ist nur bei ausreichend vorhandenen Plätzen möglich.

Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)


Bildnachweis: © siehe Bildnachweisübersicht unter https://www.guetersloh.de/de/bildnachweise.php

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