13. April 2026 / Stadt Gütersloh

Neues Zuhause für den Nachwuchs: Startschuss für Vereinsheim im Sportzentrum Süd

Eine Pressemitteilung des FC Gütersloh.

von Stadt Gütersloh

Für die Jugend des FC Gütersloh ist es ein echter Meilenstein. „Wir bekommen ein neues Zuhause auf Süd und das ist für uns alle einfach eine ganz tolle Sache“, lächelt Maxim Singendonk von den F1-Junioren des FCG beim Blick auf die neue Baustelle. Mit dem offiziellen ersten Spatenstich haben die Bauarbeiten für das neue Vereinsheim im Sportzentrum Süd begonnen.

Den Spaten in die Hand nahmen dabei auch sieben Spieler der F- und G-Junioren des Vereins sowie Spender Thomas Hagedorn und der Beigeordneten Henning Matthes. Für den FC Gütersloh ist der Neubau neben dem „Hagedorn's im Heidewald“ das wichtigste Bauprojekt in der Geschichte des Vereins.

Möglich machen das neue Zuhause für die FCG-Jugend der Unternehmer Thomas Hagedorn und die Stadt Gütersloh, die jeweils zur Hälfe die Baukosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro tragen.

„Kinder und Jugendliche brauchen gute Bedingungen, um sich zu entwickeln – im Sport genauso wie im Leben. Die Situation hier im Sportzentrum Süd war so einfach nicht mehr tragbar. Umso mehr freut es mich, dass wir jetzt eine Lösung gefunden haben, die ich mit voller Überzeugung unterstütze. Denn am Ende geht es genau um die, auf die es ankommt: die Kinder und Jugendlichen. Sie sind unser Nachwuchs und unsere Zukunft und sie verdienen die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre persönliche Entwicklung“, betont Thomas Hagedorn, Inhaber der Hagedorn Unternehmensgruppe.

Für den Beigeordneten Henning Matthes hat das neue Vereinsheim eine große Bedeutung für die Sportstadt Gütersloh: „Mit diesem Neubau wird gezielt in die Zukunft des Sports in Gütersloh investiert. Am Sportzentrum Süd entsteht dabei neue städtische Sportinfrastruktur – in erster Linie für den FC Gütersloh, aber auch mit Perspektiven für weitere Nutzerinnen und Nutzer. Gute Rahmenbedingungen sind die Grundlage für erfolgreiche Vereinsarbeit – insbesondere in der Nachwuchsförderung. Das neue Vereinsheim und die Entwicklung des Trainingsgeländes sind ein starkes Signal dafür, wie engagierter Vereinssport und kommunale Infrastruktur gemeinsam Zukunft gestalten können. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass der FC Gütersloh gemeinsam mit seinem Hauptsponsor Hagedorn rund die Hälfte der Gesamtkosten trägt. Dieses klare Bekenntnis zum Standort unterstreicht die gemeinsame Verantwortung für die Weiterentwicklung des Sports in unserer Stadt. 'Auf Süd' entsteht ein Ort, an dem Engagement, Talententwicklung und Gemeinschaft dauerhaft gestärkt werden und ein Ort, der ein Zuhause ist für den FC Gütersloh und vor allem für viele junge Menschen, die hier ihren Sport ausüben.“

Die von der Baufirma Hermann Kathöfer frisch eingerichtete Baustelle sorgt bei den Jugendspielern für strahlende Gesichter. 22 Nachwuchsmannschaften mit fast 400 Kindern und Jugendlichen sowie drei Seniorenmannschaften trainieren und spielen im Sportzentrum Süd. Hier schlägt das Herz des Vereins. „Die Jugendarbeit und vor allem die Förderung der Talente gehören zu den zentralen Aufgaben des FCG. Das neue Gebäude zeigt künftig auch nach außen, welche Bedeutung der Nachwuchs für unseren Verein hat. Wir sagen ganz herzlich Danke an Thomas Hagedorn, der den Bau unseres Jugendförderzentrums mit großem persönlichen Einsatz maßgeblich vorangetrieben hat. Ohne ihn wäre das nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns auch beim Rat und der Verwaltung der Stadt Gütersloh für die ebenfalls große Unterstützung unseres Projekts“, würdigen die Vorstandsmitglieder Hans-Hermann Kirschner, Heiner Kollmeyer und Helmut Delker die Unterstützung von Thomas Hagedorn und der Stadt.

„Wir freuen uns, dass nun der Anstoß zur Realisierung des Vereinsheims erfolgt“, sagt die Gütersloher Architektin Birgit Melisch, die das Projekt geplant hat und jetzt die Bauarbeiten leitet. Der geplante zweigeschossige Neubau bietet den Jugendteams künftig ein zeitgemäßes Zuhause. Auf insgesamt 517 Quadratmetern Nutzfläche sind im Erdgeschoss vier Umkleidebereiche sowie Trainer- und Schiedsrichterumkleiden, jeweils mit Duschen und WCs, untergebracht. Außerdem befinden sich hier noch ein Damen-WC, ein Herren-WC und ein behindertengerechtes WC, welche von außen zugänglich sind. Ein Aufzug gewährleistet den barrierefreien Zugang in das Obergeschoss, in welchem ein 100 Quadratmeter großer Jugendraum mit einem großzügigen Thekenbereich zum Treffen einlädt. Ein geräumiger Glasvorbau ermöglicht zudem eine Verbindung auf die große Dachterrasse, von welcher das Spielgeschehen auf den Plätzen beobachtet werden kann. Die Fassade zum Spielfeld ist ballwurfsicher mit einem zeitlosen Klinker versehen, der zweigeschossige Bereich erhält eine hellgraue, robuste Plattenfassade. Beide Materialien und Farben finden sich auch schon im „Hagedorn's im Heidewald“ wieder.

Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)


Bildnachweis: © siehe Bildnachweisübersicht unter https://www.guetersloh.de/de/bildnachweise.php

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