Die nächste Geschichtswerkstatt am Dienstag, 25. November, um 18 Uhr im Bürgerzentrum Lukas, Spiekergarten 34, widmet sich der Frage, wie Erinnerungen lebendig bleiben können, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt. Im Mittelpunkt steht die Methode der „Oral History“ (aufgezeichnete, mündliche Berichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen), mit der persönliche Erinnerungen dokumentiert und für die Zukunft bewahrt werden, um daraus Lehren für das zukünftige Handeln zu ziehen. Gerade angesichts der fortschreitenden Zeit wird deutlich, wie dringend es ist, mündlich tradierte Erfahrungen und Erlebnisse festzuhalten, bevor sie für immer verloren gehen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten soll im Rahmen dieser Geschichtswerkstatt diskutiert werden, wie „Oral History“ in Gütersloh künftig stärker genutzt und verankert werden kann – ob in Schulen, Vereinen oder Archiven. Auch die Rolle des Stadtarchivs als Ort des Erinnerns steht dabei im Fokus. Interessierte sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und eigene Perspektiven einzubringen. Eine Anmeldung ist über das Kulturportal der Stadt Gütersloh unter www.kulturportal-guetersloh.de möglich. Für weitere Infos steht Lilian Wohnhas vom Fachbereich Kultur zur Verfügung, telefonisch unter 05241 / 82-3659 oder per E-Mail an lilian.wohnhas@guetersloh.de.
Ein gelungenes Beispiel für „Oral History“ ist das vom Stadtarchiv und dem Fachbereich Kultur von 2023 bis 2025 umgesetzte Zeitzeug*innen-Projekt „Meine Kindheit und Jugend in Gütersloh“, das unter dem Kulturportal abrufbar ist.
Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)
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