Ziel des einjährigen Versuchs ist es, den Schulweg zu beruhigen und Kinder sicherer zur Schule zu bringen. Grundlage ist der landesweite Schulwegerlass, der zeitlich begrenzte Straßensperrungen im direkten Umfeld von Schulen erlaubt. Die Grundschule Große Heide wird als erste Schule in Gütersloh getestet. Mit Erfolg. „Die Kinder nehmen die Straße jetzt in ihrer vollen Breite ein, nicht mehr nur am Rand“, weiß Schulleiterin Katharina Gleis. „Auch die Rückmeldung der Eltern zum Verkehrsversuch ist insgesamt sehr positiv.“
Kontrollen durch das Ordnungsamt und die Polizei zeigen: Das vermeintliche Verkehrschaos in den Straßenzügen Große Heide, Haflinger Straße oder Zaunkönigweg gibt es so nicht. „Bei stichprobenartig durchgeführten polizeilichen Kontrollen vor Ort konnte lediglich ein geringes Verkehrsaufkommen festgestellt werden“, betont Katharina Felsch, Pressesprecherin der Polizei Gütersloh. „Die die Örtlichkeit passierenden Verkehrsteilnehmenden hielten sich zum überwiegenden Teil an die Verkehrsregeln.“ Ein Eindruck, den das Ordnungsamt teilt, wie Martina Venne bekräftigt: „Selbst an verregneten Tagen konnten wir in der Zeit zwischen 7.40 Uhr und 8 Uhr im Bereich des Zaunkönigwegs gerade einmal zehn Fahrzeuge zählen – und nur vereinzelt mussten wir bisher darauf hinweisen, dass ein Einfahren in den Sackgassenbereich des Pinguinwegs ab 7.40 Uhr nicht mehr möglich ist.“
Der Verkehrsversuch ist auf ein Jahr angelegt. Fest steht: Wenn es weiter so gut läuft wie bisher, wird die zeitliche Beschränkung der Einfahrt in den Pinguinweg direkt vor Schulbeginn dauerhaft beibehalten. Bis dahin werden Polizei und Ordnungsamt die Situation rund um die Grundschule Große Heide weiterhin aufmerksam im Blick behalten und immer wieder neu bewerten.
Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)
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