Die Kampagne ist ein gemeinsames Projekt der Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Gütersloh, der Frauenberatungsstelle Gütersloh, des Kriminalkommissariats für Kriminalprävention und Opferschutz der Kreispolizeibehörde Gütersloh sowie der beteiligten Bäder im Kreis Gütersloh. Im Mittelpunkt steht die Prävention: Betroffene sollen ermutigt werden, sich im Ernstfall an das Bäderpersonal zu wenden. Deshalb ist ein zentraler Bestandteil auch die Schulung des Bäderpersonals. Das Ziel: Mitarbeitende dafür zu sensibilisieren, sexuelle Belästigung frühzeitig zu erkennen und in kritischen Situationen sicher und empathisch zu handeln. „Wichtig ist, Betroffene respektvoll aus der Situation zu begleiten und ihnen das Gefühl zu geben, ernst genommen zu werden – denn viele Betroffene reagieren verunsichert, ängstlich oder empfinden Schuld“, erläutert Karen Neumeyer, Fachberaterin der Frauenberatungsstelle Gütersloh. Auch der Umgang mit weiteren Maßnahmen – bis hin zur Einbindung der Polizei – ist Teil der Schulungen. „Die Kampagne ‚Welle machen‘ ist mehr als eine Plakataktion“, betont Inge Trame, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gütersloh. „Sie steht für ein respektvolles Miteinander, für konsequentes Handeln bei Grenzverletzungen und für einen geschützten Raum für alle Badegäste.“
Weitere Informationen zur Kampagne gibt es online auf der Gleichstellungsseite der Stadt oder per E-Mail an gleichstellungsstelle@guetersloh.de.
Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)
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