11. August 2025 / Stadt Gütersloh

Zeitzeuginnen und -zeugen erzählen ihre Geschichten

Kurzfilme zum Thema „Meine Kindheit und Jugend in Gütersloh“ am 6. September im Bambi-Kino – um vorherige...

von Stadt Gütersloh

Wie haben Kinder und Jugendliche in Gütersloh die Zeit des Nationalsozialismus, den Bombenkrieg, die Befreiung und die Jahre des Neubeginns erlebt? 23 Zeitzeuginnen und -zeugen der Kriegs- und Nachkriegsgeneration haben ihre Erinnerungen im Rahmen des Projekts „Meine Kindheit und Jugend in Gütersloh – Zeitzeug*innen erzählen“ geteilt. Aus den geführten Interviews sind zwei Kurzfilme entstanden, in denen die Stimmen der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die zwischen 1922 und 1950 geboren sind, unkommentiert und authentisch für sich sprechen. Diese Filme werden am Samstag, 6. September, um 11 Uhr im Bambi-Kino, Bogenstraße 3, erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Ziel des Projekts ist es, diese wertvollen persönlichen Geschichten systematisch zu erfassen, für kommende Generationen zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen. Im Mittelpunkt steht die Methode der „Oral History“ (mündliche Geschichte): In persönlichen Gesprächen bildet sich ein lebendiges Bild vergangener Alltagswirklichkeiten, das weit über schriftliche Quellen hinausgeht. So entsteht ein facettenreiches Kaleidoskop individueller Erfahrungen, das zugleich neue Perspektiven für die stadthistorische Forschung bietet.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich auf eine bewegende Zeitreise durch die Geschichte der Stadt zu begeben und den Erzählungen derer zu lauschen, die diese prägenden Jahre selbst miterlebt haben. Begleitend wird es dort die Broschüre mit weiteren Informationen geben sowie einen direkten Einblick in das Projekt mit den Verantwortlichen Lena Jeckel (Leitung Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh), Julia Kuklik (Leitung Stadtarchiv) und Dr. Franz Jungbluth (Vorsitzender des Heimatvereins). Da die Plätze begrenzt sind, wird um vorherige Anmeldung über das Kulturportal unter www.stadt.gt/zeitzeuginnen-erzaehlen gebeten. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Stadt Gütersloh - hier Original öffnen (www.guetersloh.de)


Bildnachweis: © siehe Bildnachweisübersicht unter https://www.guetersloh.de/de/bildnachweise.php

Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App? 

Meistgelesene Artikel

Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Allgemeines

Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?

weiterlesen...
Jetzt noch eine Ausbildung im Handwerk beginnen? Es ist nicht zu spät!
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Langzeitstudie: Ton im Straßenverkehr wird immer rauer
Allgemeines

Die Aggressivität im Straßenverkehr nimmt einer Umfrage zufolge zu - nicht nur unter Autofahrern.

weiterlesen...
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Allgemeines

Das Feuer aus Belgien rückt nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber dennoch weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

ANZEIGE – Premiumpartner