7. Mai 2026 / Veranstaltung

Weltstars bei "Vier Jahreszeiten" im Theater Gütersloh

Hochkarätige Künstler prägen die Saison 2026/2027 im Theater Gütersloh.

von SD

Kultur Räume Gütersloh, 07.05.2026

Reihe „Vier Jahreszeiten“ 2026/2027

Weltbekannte und hochkarätige Künstlerpersönlichkeiten im Theater Gütersloh

In der Spielzeit 2026/2027 setzt die Sponsorengemeinschaft KulturPLUS+, getragen von den Unternehmen Bertelsmann, Volksbank in Ostwestfalen, Nobilia, Sparkasse Gütersloh-Rietberg-Versmold, Stadtwerke Gütersloh, Beckhoff Automation und Miele, ihr Engagement für ein herausragendes Kulturprogramm im Theater Gütersloh fort. Auch in der kommenden Saison werden in der durch KulturPLUS+ ermöglichten Premium-Reihe „Vier Jahreszeiten“ herausragende Highlights auf internationalem Niveau präsentiert.

Die Reihe verbindet markante künstlerische Persönlichkeiten und unterschiedliche musikalische Welten zu einem facettenreichen internationalen Programm. Vom klassischen Konzert und Opernrepertoireüber Singer-Songwriter und Crossover bis hin zur musiktheatralen Bühnenshow eröffnen sich vielfältige Perspektiven auf Musik und Performance. In der Saison 2026/2027 erwartet das Publikum Top-Künstlerinnen und -Künstler aus Uruguay, der Türkei, Frankreich, der Schweiz und Deutschland.

Voller Temperament, Verführung und Wucht startet die neue Saison am Donnerstag, den 26. November 2026: Der uruguayische Weltstar-Bariton

Erwin Schrott bringt mit seinem Programm „Tango Diablo“ eine sinnlich-dramatische Mischung aus Oper und Tango nach Gütersloh und stellt Mephisto-Arien von Gounod bis Boito in einen spannungsvollen Dialog mit südamerikanischem Tango.

Den internationalen Durchbruch erzielte Erwin Schrott 1998 mit dem ersten Preis beim von Plácido Domingo gegründeten Gesangswettbewerb „Operalia“. Seither gastiert er weltweit an führenden Opernhäusern und bei großen Festivals. Zu seinen prägenden Partien zählen vor allem Mozart-Rollen wie „Don Giovanni“, daneben Partien wie „Scarpia“ oder „Méphistophélès“.

Am Freitag, den 19. Februar 2027, wird Fazıl Say gemeinsam mit dem Kammerorchester Basel und der herausragenden Trompeterin Lucienne Renaudin Vary zu erleben sein, deren Repertoire klassische Konzertwerke ebenso umfasst wie stiloffene Formate.

Pianist und Komponist Fazıl Say konzertiert weltweit mit renommierten Orchestern, Dirigenten und Kammermusikpartnern. Sein künstlerisches Wirken reicht weit über die Grenzen des klassischen Repertoires hinaus bis hin zur Gegenwartsmusik und zu seinen eigenen Werken. In der Saison 2025/26 ist er Artist in Residence beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Gstaad Menuhin Festival.

Die vielfach preisgekrönte französische Trompeterin Lucienne Renaudin Vary begeistert mit ihrem brillanten wie frischen Trompetenton. 2025 wurde die exklusive Warner-Künstlerin mit dem „Opus Klassik“ als Instrumentalistin des Jahres ausgezeichnet. Als erste und jüngste Studentin wurde sie am Conservatoire National Supérieur de Paris sowohl in die Klassik- als auch in die Jazzklasse aufgenommen.

Das Kammerorchester Basel wurde mit dem Schweizer Musikpreis 2019 ausgezeichnet. Es begeistert mit künstlerischer Exzellenz und inspirierenden Partnerschaften mit Künstlerinnen und Künstlern wie Sol Gabetta, Christian Gerhaher, Alexandra Dovgan, Vilde Frang und dem Collegium Vocale Gent oder wie im Konzert in Gütersloh mit Fazıl Say und Lucienne Renaudin Vary.

Ausnahme-Musikerin Sophie Hunger setzt am Sonntag, den 4. April 2027, einen unverwechselbaren musikalischen Akzent. Ihre Musik bewegt sich souverän zwischen Song, Jazz, Pop und Chanson und entzieht sich den gängigen Kategorien. Auch die Orte ihres Auftretens erzählen von dieser Offenheit: vom Montreux Jazz Festival bis zum Glastonbury Festival, wo sie 2010 als erste Schweizer Künstlerin eingeladen war, von Konzertbühnen bis in den Theaterraum.

Sophie Hunger schaffte ihren Durchbruch mit dem unverkennbaren Werk „Monday’s Ghost“ und arbeitete bereits mit Dan Carey, sang mit Eric Cantona und fand mit Faber und Dino Brandão im Projekt „Brandão Faber Hunger“ zu einer besonderen, gemeinschaftlichen Form des Erzählens.

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