19. Januar 2021 / Wusstest du das?

Mobiles Arbeiten ist bei der Stadt Gütersloh Alltag

Über 50 Prozent der Mitarbeitenden mit PC-Arbeitsplatz nutzen die Möglichkeiten

von VS

Derzeit arbeiten knapp 540 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt im „Homeoffice“. Viele von ihnen haben gute Erfahrungen gemacht und gaben an, ungestörter und konzentriert arbeiten zu können.

Pressemitteilung der Stadt Gütersloh:

„Homeoffice“ und „mobiles Arbeiten“ – zwei Schlüsselbegriffe, die im vergangenen Jahr „Karriere“ gemacht haben. Gerade erst hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil noch einmal dringend an die Arbeitgeber appelliert, »wo immer möglich, Homeoffice zu erlauben.« Wo bei anderen Arbeitgebern möglicherweise noch Anschub nötig ist, hat die Stadt Gütersloh bereits gute Voraussetzungen geschaffen. 
 
Insgesamt nutzen aktuell rund 540 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, außerhalb der Verwaltung ihrer Arbeit nachzugehen. Das ist mehr als die Hälfte aller Mitarbeitenden mit PC-Arbeitsplatz (rund 900). Ihre Erfahrungen sind gut, da ihnen der Zugang zu allen benötigten Informationen zur Verfügung steht. Abstimmungen und Sitzungen können über Konferenztools organisiert werden. 
 
Schon seit 2002 gibt es hier die Möglichkeit im Rahmen der so genannten „alternierenden Telearbeit“ seinen Dienst am häuslichen Arbeitsplatz zu versehen. Im Rahmen des „Digitalen Aufbruchs Gütersloh“ wurde im Jahr 2019 eine Dienstvereinbarung zum mobilen Arbeiten geschlossen. Sie regelt das Arbeiten außerhalb des städtischen Arbeitsplatzes unabhängig von einem festgelegten Ort. Ziel ist es, durch moderne Kommunikationstechniken eine größtmögliche Flexibilisierung mit Blick auf den Arbeitsort zu schaffen. Deshalb war die Stadtverwaltung zu Beginn der Corona-Pandemie bereits sehr gut aufgestellt, als es galt Kontakte einzuschränken und Teams zu trennen, um die Verbreitung  des Virus zu verhindern.
 
»Der erste Lockdown hat die Nutzung der mobilen Arbeitsmöglichkeiten sicherlich noch einmal gepusht. Inzwischen ist mobiles Arbeiten ein fester Bestandteil mit großer Routine in der Handhabung,« sagt Carsten Schlepphorst, Leiter des Fachbereichs Organisation und Personal bei der Stadt Gütersloh. »Um das Mobile Arbeiten noch effektiver zu machen, rollen wir hier gerade ein Dokumentenmanagementsystem („Elektronische Akte“) aus und scannen parallel dazu gedruckte Bestandsakten, so dass man perspektivisch von jedem Ort der Welt mit einer entsprechenden Internetbandbreite auf alle – also auch auf Alt-Daten - zugreifen kann.« Auch die Post soll in Zukunft nur noch in gescannter Form durch die Poststelle verteilt werden, Postausgänge sollen ebenfalls komplett digital auf den Weg gebracht werden und dort – wo vorgeschrieben - in Papierform die Bürgerinnen und Bürger erreichen. 
 
Wo mobil gearbeitet wird, ist die Kommunikation laut Schlepphorst eine besondere Herausforderung und ein nicht zu unterschätzender Schritt, den die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gehen müssen. »Was man bisher im Büroalltag schnell mit einem Gang ins Nachbarbüro klären konnte, wird nun gefühlt aufwändiger - erst recht, wenn für die Klärung mehr als zwei Personen benötigt werden.« Wichtig seien hier gute Video- und Telefonkonferenztools, um eine reibungslose Kommunikation sicherzustellen. Sie gehören inzwischen zum Büroalltag in der Verwaltung. Allerdings können alle Tools und Technik nur in sehr begrenztem Rahmen die sozialen und persönlichen Kontakte ersetzen, die sich im Büroalltag ergeben. Demgegenüber stehen jedoch von den Mitarbeitenden geschätzte Vorteile wie der Wegfall des Wegs zur Arbeit oder die Möglichkeit ungestörter und konzentriert zu arbeiten. Carsten Schlepphort: »Viele empfinden besonders die Kombination aus Mobiler Arbeit und Arbeit im Rathaus als attraktiv.«
 
Darüber hinaus werde es, so Schlepphorst, aber auch weiterhin Tätigkeiten im breiten Dienstleistungsspektrum der Verwaltung geben, die sich nur eingeschränkt oder gar nicht durch Mobiles Arbeiten erledigen lassen. Stadtreinigung, Grünflächenpflege und Ordnungsdienst gehören ebenso dazu wie persönliche Bürger- und Bürgerinnenkontakte etwa im Sozialdienst. Und auch im Rathaus stehen auch in diesen Zeiten nach wie vor Kollegen und Kolleginnen zur Verfügung, die sich auch in diesen Zeiten des Lockdowns im Kundenkontakt um dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten kümmern.
 
Bildquelle: ©

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