6. November 2022 / Aktueller Hinweis

Bei längerem Stromausfall: Acht Notfall-Infopunkte im Gütersloher Stadtgebiet

Zentrale Anlaufstellen, um Notruf abzusetzen

Was ist zu tun, wenn der Strom für längere Zeit ausfällt? Darüber informiert die Stadt Gütersloh und richtet zusätzlich acht Notfall-Infopunkte ein. Alle Infos dazu bekommt ihr hier.

Pressemitteilung der Stadt Gütersloh:

Ein sogenannter „Blackout“, ein über viele Stunden oder gar über Tage anhaltender Stromausfall, wird für Deutschland derzeit für sehr unwahrscheinlich gehalten. Da das Szenario aber nicht vollständig auszuschließen ist, bereiten sich die Kommunen auf eine solche mögliche Krisensituation vor – so auch die Stadt Gütersloh. Für den Fall eines längeren Stromausfalls richtet sie acht sogenannte Notfall-Infopunkte (NIP) in allen Stadtteilen ein. Außerdem ruft die Stadtverwaltung alle Gütersloherinnen und Gütersloher dazu auf, zu Hause ausreichend Vorsorge zu treffen, um auf den Ausnahmefall vorbereitet zu sein. Infos dazu gibt es unter anderem online unter www.stadt.gt/energiekrise.

Wenn sich abzeichnet, dass ein Stromausfall einen längeren Zeitraum andauern wird, aktiviert die Stadt Gütersloh die acht Notfall-Infopunkte. Die Standorte werden kurzfristig mit städtischem Personal besetzt und sind mit Notstrom versorgt, so dass die Kommunikation zu Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei sichergestellt ist. Bürgerinnen und Bürger können diese Anlaufstellen für folgende Anliegen aufsuchen: Es ist ein Notfall eingetreten, die Rufnummern 112 und 110 sind nicht erreichbar und es muss ein Notruf abgesetzt werden; es müssen Akkus medizinisch notwendiger Geräte aufgeladen werden; man möchte offizielle Informationen zur Lage und zum richtigen Verhalten bekommen. Darüber hinausgehende Leistungen können an den Notfall-Infopunkten nicht angeboten werden. Das Absetzen eines Notrufs ist außerdem beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) an der Kaiserstraße 38 möglich.

Standorte Notfall-Infopunkte

  • Feuerwehrgerätehaus Spexard, Verler Straße 360
  • Feuerwehrgerätehaus Avenwedde, Güthstraße 4
  • Feuerwehrgerätehaus Friedrichsdorf, Feuerwehrweg 4
  • Feuerwehrgerätehaus Isselhorst, Niehorster Straße 7
  • Grundschule Blankenhagen, Dresdner Straße 15
  • Werkfeuerwehr Mohn-Media, Nordhorn, Carl-Bertelsmann-Straße 161m, Pförtnerhaus Tor 3
  • Rathaus Gütersloh, Berliner Straße 70
  • Werkfeuerwehr Miele, Gütersloh, Carl-Miele-Straße 29

Die NIP sind keine Orte für einen längeren Aufenthalt. Für den Fall, dass die Krisenlage andauert und Räume zum vorübergehenden Verweilen erforderlich werden, laufen bei der Stadt Vorbereitungen. Dazu wird noch gesondert informiert.

Um eine Phase des Energieausfalls in den eigenen vier Wänden bestmöglich auszuhalten, ist Vorbereitung in Eigenverantwortung gefragt. Bei einem Stromausfall fallen Licht, Heizung, Telefon und Internet aus, der Küchenherd tut es genauso wenig wie Wasserkocher, Mikrowelle, Waschmaschine, Ladegeräte oder alles andere, das aus dem allgemeinen Stromnetz gespeist wird. Der Einkauf im Supermarkt wird ebenfalls nicht ohne Weiteres möglich sein. Alle Gütersloherinnen und Gütersloher sind daher aufgerufen, bereits jetzt für einen Blackout Vorsorge zu treffen. Es ist zum Beispiel ratsam, für mehrere Tage Vorräte vorzuhalten, insbesondere Wasser, haltbare, ohne Kochen verzehrbare Lebensmittel, Kerzen, Streichhölzer, Taschenlampen, Batterien, Hygieneartikel. Externe Akkus (Powerbanks), um etwa medizinisches Gerät laden zu können, und ein batteriebetriebenes UKW-Radio da zu haben, ist ebenfalls sinnvoll. Eine Übersicht mit Tipps und Verhaltenshinweisen bieten Broschüren des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Die Stadt Gütersloh hat diese Ratgeber und weitere Informationen für die Gütersloher Bürger auf einer Themenseite unter www.stadt.gt/energiekrisebereitgestellt und ergänzt hier stetig neue Informationen. Die Themenseite ist auch auf der Start-Homepage www.guetersloh.de über den Themenschwerpunkt „Stromausfall“ zu erreichen.

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