17. Juli 2023 / Wissenswertes

Sport, Spiel und Spaß auf dem neuen Freizeit-Areal „Area61“

5300 Quadratmeter große Anlage mit Calisthenics, Pumptrack, Tischtennis, Graffitiwand und mehr ist offiziell freigegeben.

von JR

Die "Area61" ist fertig! Ab sofort heißt es hier klettern, Tischtennis spielen und Inliner fahren. Das neue Freizeit-Areal findet ihr im Dalke-Grünzug an der Bundesstraße 61 in Höhe des Westrings.

Pressemitteilung der Stadt Gütersloh:

Rundgang über die fertiggestellte „Area61“. Die Calisthenics-Geräte selbst ausprobieren? Keine Frage für Bürgermeister Norbert Morkes. Und schon hängt er mit Beinen und Armen zwischen den Stangen. „Das ist eine tolle Anlage geworden“, stellt er fest, als er den hellblauen Boden wieder unter den Füßen hat und den Blick schweifen lässt von den schwarz-gelben Calisthenics-Geräten über Graffiti-Wand, Tischtennisplatten und den Unterstand im blauen Seecontainer-Look bis hin zum schwarz asphaltierten Pumptrack, der sich am anderen Ende des langgestreckten Areals in hügeligem Rundkurs schlängelt. Viele Jugendliche und junge Erwachsene, sei es die lokale Calisthenics-Community, seien es die Parcoursfahrer auf Inlinern oder Rollern, haben darauf hingefiebert, dass das neue Freizeit-Areal im Dalke-Grünzug an der Bundesstraße 61 in Höhe des Westrings und der neuen Fußgängerbrücke fertig wird. Plangemäß nach fünf Monaten Bauzeit und erfolgter technischer Abnahme ist die „Area61“ nun offiziell zur Nutzung freigegeben. Einige Bauzäune sind bereits entfernt, die restlichen werden in den nächsten Tagen abgebaut, und ein Fest anlässlich der Eröffnung ist seitens der Stadt Gütersloh für September geplant.

Auspowern und kreativ sein auf 5300 Quadratmetern
Das mehr als 5300 Quadratmeter große Gelände lädt jetzt zum Auspowern, Inlineskaten und Kreativsein ein. An der Graffitiwand haben sich bereits die ersten Sprayer ausgetobt – genau dazu ist sie gedacht. Der rund 120 Meter lange Pumptrack ist der erste in Gütersloh. Der hügelige, mit Steilkurven gestaltete Asphalt-Parcours kann zum Beispiel mit Fahrrädern, Inline-Skates und Scootern befahren werden. Neben den Möglichkeiten der sportlichen Betätigung gibt es einen halboffen gehaltenen Unterstand in Gestalt eines Übersee-Containers, Tischtennisplatten und eine Smartbench, an der bis zu vier Personen gleichzeitig ihre Smartphones aufladen können – zwei über einen USB-Anschluss mit ihrem Ladekabel und zwei kabellos über eine induktive Ladefläche. Natürlich datenschutzkonform: Eine Datenkommunikation zwischen Bank und Mobilgerät ist ausgeschlossen. Es ist die zweite Smartbench im Gütersloher Stadtgebiet. Und: Nach den Sommerferien wird auch die Mobile Jugendarbeit der Stadt Gütersloh einmal in der Woche mit Angeboten auf die „Area61“ kommen.

Besonderheit: Die künftigen Nutzer durften bei der Planung mitreden
Eine Besonderheit in der Planungsphase der „Area61“ war die intensive Beteiligung der künftigen Nutzer. Eine umfangreiche Online-Umfrage mit Ideensammlung sowie zwei Planungswerkstätten auf dem Gelände hat die Stadt Gütersloh im Sommer 2021 durchgeführt, um die Wünsche der Zielgruppen miteinzubeziehen. So wurde etwa die vielfach gewünschte Calisthenics-Anlage in enger Abstimmung mit der Gütersloher Calisthenics-Community konzipiert. „Die jungen Gütersloherinnen und Gütersloher haben unser Angebot, bei der Planung der Anlage mitzureden, sehr gut angenommen, und das finde ich klasse“, betont Bürgermeister Norbert Morkes. „Die Area61 ist vor allem für junge Leute aus den umliegenden Wohngebiete ein toller neuer Anlaufpunkt in der Freizeit.“ Die Anlage darf täglich von 6 bis 22 Uhr genutzt werden.

Ökologische Aspekte beim Bau berücksichtigt
Bei der Gestaltung der Fläche wurden ökologische Aspekte bestmöglich berücksichtigt. So wurde die südliche Begrenzungsmauer der Dalke zurückgebaut und das Ufer großzügig aufgeweitet. Sowohl die Platzfläche als auch der Kunststoffsportbelag der Calisthenics-Anlage wurden in wasserdurchlässiger Bauweise hergestellt. Rund 500 Quadratmeter Fläche wurden als Blumenwiese eingesät. Für die „Area61“ hat die Stadt Gütersloh rund 550.000 Euro in die Hand genommen. 135.000 Euro davon sind Fördergelder aus dem Programm „Moderne Sportstätten“ des Landes NRW.

Quelle & Bild: Stadt Gütersloh

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