Ein Waldbrand in der Schweiz wird die Einsatzkräfte nach eigener Einschätzung noch tagelang in Atem halten. Das Feuer wüte auf einer Fläche von etwa 140 Fußballfeldern an einem Hang oberhalb von Bitsch im Kanton Wallis, so die Behörden am Dienstag. Es sei am Montag aus noch unbekannter Ursache ausgebrochen. Rund 200 Bewohner seien vorsorglich in Sicherheit gebracht worden. Der Betrieb einer Gondelbahn sei eingestellt, auch Wanderwege seien teilweise gesperrt, hieß es. Bisher gebe es keine Verletzten, keine Gebäudeschäden und auch Tiere seien bisher nicht zu Schaden gekommen. Der Brand wurde vor allem mit Hilfe von Hubschraubern, die Löschwasser abwarfen, bekämpft. Das steile Gelände im Waldbrandgebiet, die Trockenheit und der anhaltende Wind beschleunigen einem Experten zufolge die rasante Ausbreitung des Feuers. «Es ist wie in einem Kamin», sagte Waldbrandexperte Marco Conedera von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Dienstag. Die in der Region herrschende Trockenheit kombiniert mit dem Wind sei ein «giftiger Cocktail», der die Waldbrandgefahr erhöhe.
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Extreme Trockenheit begünstigt Waldbrand in der Schweiz
Menschen und Gebäude sind bislang zwar noch nicht Gefahr, doch 200 Bewohner sind vorsorglich in Sicherhheit gebracht worden. Trockenheit und Wind beschleunigen aber die Ausbreitung des Waldbrandes.
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