Wegen großer Mengen Vulkanasche ist der kommerzielle Flugverkehr mit der spanischen Kanareninsel La Palma am Samstag weiterhin unterbrochen. Flüge zu den Nachbarinseln Teneriffa und La Gomera wurden jedoch wieder aufgenommen, teilte die Fluggesellschaft Binter auf Twitter mit. Fähren von La Palma nach Teneriffa sind nicht betroffen. Die Überfahrt dauert etwa vier Stunden. Die Stärke der Eruption des Vulkans in der Cumbre Vieja im Süden La Palmas hatte am Vortag zugenommen. Er stieß große Mengen an Asche, Rauch, Lava und Gesteinsbrocken aus, die auch weiter flogen als zuvor. Feuerwehrleute und andere Helfer mussten sich zurückziehen. Weitere drei kleine Ortschaften mit mehreren hundert Einwohnern wurden vorsichtshalber evakuiert. Am Samstag flaute die Vulkantätigkeit wieder etwas ab. Seit dem Beginn des Ausbruchs am vergangenen Sonntag sind bereits etwa 6000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Bisher zerstörte die Lava 420 Häuser und begrub 190 Hektar unter sich. Das entspricht in etwa 265 Fußballfeldern. Es ist weiterhin unklar, wie lang der erste Ausbruch des Vulkans seit 50 Jahren dauern wird.
Bildnachweis: © Emilio Morenatti/AP/dpa
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Flugverkehr nach La Palma weitgehend unterbrochen
Es ist der erste Ausbruch des Vukans in der Cumbre Vieja auf der spanischen Insel La Palma seit 50 Jahren. Dir Lage bleibt weiterhin kritisch.
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