Wegen Rekordfluten müssen in der pakistanischen Provinz Belutschistan derzeit mindestens 50.000 Familien aus ihren Dörfern in Sicherheit gebracht werden. Bei den Rettungsarbeiten kämen Hubschrauber und Boote zum Einsatz, nachdem Sturzfluten Brücken und Straßen zerstört hätten, meldeten pakistanische Behörden am Mittwoch. Die Provinz Belutschistan im Südwesten des Landes sowie die Millionenstadt Karachi im Süden erleben seit einigen Tagen nach Angaben pakistanischer Meteorologen die schwersten jemals aufgezeichneten Regenfälle des Landes. Schon seit Wochen hat Pakistan mit besonders heftigem Monsunregen zu kämpfen, nachdem Teile des Landes zuvor von einer ungewöhnlich frühen Hitzewelle betroffen waren. Seit Beginn der Monsunzeit im Juni sind in dem südasiatischen Land bereits 340 Menschen durch die Wassermassen ums Leben gekommen, wie die nationale Katastrophenbehörde am Mittwoch meldete. Ein Anstieg der Todeszahlen sei in der kommenden Zeit zu erwarten. Experten machen den Klimawandel für die ungewöhnlich starken Regenfälle in Pakistan mitverantwortlich. Anfang dieses Monats warnte die pakistanische Klimaschutzministerin Sherry Rehman aufgrund zunehmender Naturkatastrophen vor einer «existenziellen Krise» in ihrem Land.
Bildnachweis: © Hamdan Khan/AP/dpa
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Flut in Pakistan: Helfer bringen Dorfbewohner in Sicherheit
Vor allem der Südwesten des Landes erlebt derzeit die schwersten Regenfälle, die jemals aufgezeichnet wurden. Rund 50.000 Familien sind unmittelbar bedroht.
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