23. Juni 2019 / Allgemeines

Kontakt zu Eichenprozessionsspinnern meiden

Fachbereich Umweltschutz ruft zur Achtsamkeit auf

Nachdem die Bäume an der Hans-Böckler-Straße erfolgreich abgesaugt wurden, sind an mehreren Stellen in Gütersloh noch weitere Nester des Eichenprozessionsspinners aufgetaucht. „So auch im Rhedaer Forst“, sagt Sonja Wolters, Leiterin des Fachbereichs Umweltschutz, die zur Aufmerksamkeit und Achtsamkeit aufruft. Die sehr feinen Brennhaare der Raupe, die ein Eiweißgift namens Thaumetopoein enthalten, können beim Menschen eine Raupendermatitis auslösen. Diese kann sich in drei verschiedenen klinischen Erscheinungsbildern zeigen: als Quaddeln, als Reiz auslösende Dermatitis (Hautentzündung) oder mit anhaltenden Papeln, die an Insektenstichreaktionen erinnern.

Der Eichenprozessionsspinner besiedelt Wälder, wie etwa Eichen-Hainbuchenwälder und Kiefernwälder mit Eichenbewuchs, bevorzugt an trockenen und lichten Orten, aber auch in Eichen-Ulmen-Auen. Die Raupen treten jedoch daneben auch in anderen Lebensräumen an Einzelbäumen auf, wie etwa an Straßenrändern, in Parks und auch im urbanen Bereich.

In jedem Fall ist Vorsicht geboten. Grundsätzlich sollte man die Raupen nicht berühren. Nacken, Hals, Unterarme und Beine sollten geschützt werden und befallene Gebiete sollten gemieden werden.

Die Bekämpfung der Raupen gehört wegen der gesundheitlichen Belastung in die Hände von Fachleuten. Die Experten arbeiten mit speziellen Sauggeräten und besonderen Filtern.

Auch auf Haustiere sollte geachtet werden, denn auch diese können gesundheitlich betroffen sein. Kontaktieren Sie den Fachbereich Umweltschutz/den Fachbereich Grünflächen oder die Feuerwehr zur eindeutigen Identifizierung der Tiere und Planung weiterer Maßnahmen. Nutzen Sie das Meldeportal der Stadt Gütersloh unter https://geodaten.guetersloh.de/prozessionsspinner.

Quelle/Bild: guetersloh.de

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